Vermessung beim Grundstückskauf – Wofür ist das notwendig?

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Es war mir bis vor ein paar Wochen nicht ganz klar, ob ich eine Vermessung vornehmen lassen muss, wenn ich ein Grundstück kaufe oder es eine Kannbestimmung ist. Inzwischen bin ich um einiges schlauer.

Bei einer Parzellierung bzw. einer Sonderung ist eine Vermessung unumgänglich. Sonst dient die Vermessung nur meiner eigenen Sicherheit in einem Rechtsstreit. Doch eine Vermessung ist ja auch mit Kosten verbunden. Daher habe ich mich informiert, wann das Vermessen sinnvoll ist und wann ich darauf verzichten kann.

Gründe für eine Vermessung

Nachdem ich ein Grundstück mit großem Garten in Berlin von einer Privatperson gekauft habe, wollte ich, ehe ich mit der zusätzlicher Bebauung (ein Schuppen nur für mich) beginne, sicherstellen, dass die Grenzen welche angegeben wurden, korrekt sind. Nicht zuletzt habe ich mich dazu entschlossen, da der Verkäufer mir keine präzisen Angaben zu den Grenzpunkten machen konnte. Um einen eventuellen Nachbarschaftsstreit aus dem Weg zu gehen, der den bisherigen Grenzverlauf anzweifelt, konnte ich mich dadurch absichern.

Die Vermessung selbst

Es war äußerst interessant, wie die Vermessung vonstattenging. Die Grenzherstellung, wie die Vermessung auch genannt wird, unterscheidet sich in ihrem Ablauf danach, weshalb sie durchgeführt wird. Die Gründe können mit Baumaßnahmen zusammenhängen, die Grundlage für einen Bauantrag sein oder wie in meinem Fall, den Grundstücksverlauf, definieren.

Nur ich, der Eigentümer, kann ein Vermessungsbüro mit der Tätigkeit beauftragen. Das Vermessungsbüro nimmt Einsicht im Katasteramt zum bisherigen Grenzverlauf. Am einfachsten ist es natürlich, wenn die neuen Vermessungen mit den vorliegenden Daten übereinstimmen. Anderenfalls müssen diese dem Liegenschaftsdienst schriftlich mitgeteilt werden, welches die Differenzen nach Ablauf einer Einspruchsfrist von 4 Wochen prüft und bestätigt. Die aktuellen Werte werden dann vom Katasteramt übernommen.

Für mich war es wichtig, dass ich die schriftlichen Resultate auch gleichzeitig für meinen Bauantrag nutzen konnte. Diesem muss nämlich in der Regel ein amtlicher Lageplan beigefügt werden.

Die Kosten einer Vermessung

Bei den Kosten für die Vermessung handelt es sich um Baunebenkosten. Da ich einen kleinen Kredit für mein Vorhaben benötige, muss ich diese mit einkalkulieren und beantragen. Klar ist nun, warum nur der Eigentümer eine Vermessung in Auftrag geben kann. Grundsätzlich haben die Vermessungsbüros eine Gebührenverordnung, nach der die Preise nachzuvollziehen sind. Diese variieren je nach Bundesland. Pauschal kann davon ausgegangen werden, dass es rund 1 % der Bausumme sind, die in Rechnung gestellt werden. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten der Rechnungslegung für Vermessungen. Es kann auch der zeitliche Aufwand für die Vermessungen vom Büro zugrunde gelegt werden. Nachgewiesen ist, dass diese Rechnungslegung sich teilweise nachteilig auf den Grundstückseigentümer auswirken kann. Meine erste Idee, mit dem Büro über den Preis zu verhandeln, erwies sich als nicht erfolgreich.

Daher mein Tipp an diejenigen, welche ein Vermessungsbüro beauftragen – zunächst die gültige Gebührenverordnung für das entsprechende Bundesland anschauen. Den Ingenieur des Vermessungsbüros kann man dann fragen, ob die rund 1 % für das Büro zutreffend sind. Die Kosten sollte man auf jeden Fall etwas höher als Nebenkosten für ein Darlehen mit einplanen.

Meine Beispielrechnung

Um einen kleinen Überblick zu bekommen, welche Kosten bei einer Grundstückvermessung zu erwarten sind, habe ich mich im Vorfeld im Internet informiert und folgende Beispielrechnung gefunden:

  • 3-fache Ausführung von einem amtlichen Lageplan: 900,00 Euro
  • Lageplan objektbezogen: 240,00 Euro
  • Prüfung der Lage, Höhe und der Gebäudeeinmessung: 605,00 Euro
  • Feinabsteckung: 200,00 Euro
  • Gebühren der Unterlagen der Vermessung: 225,00 Euro
  • Summe: 2.170,00 Euro
  • zuzüglich Mehrwertsteuer 15 %: 412,30 Euro
  • gesamt: 2.582,30 Euro

Mir hat diese Rechnung geholfen, um meine Überlegung dahin gehend abzuschließen, ein erfahrenes Vermessungsbüro zu beauftragen, um vielleicht später auftretende Fragen solide beantworten zu können und eine strittige Auseinandersetzung mit unseren neuen Nachbarn zu vermeiden.

Meine Idylle im eigenen Garten – auch in Berlin?

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Bisher habe ich auf dem Land gelebt. Es war schön ruhig und ich hatte meinen eigenen Garten. Obwohl mir die Arbeiten im Garten mit zunehmenden Alter nicht leichter fallen, wollen wir auch bei unserem neuen Haus auf ein ausreichend großes Grundstück mit Gestaltungsmöglichkeiten nicht verzichten. Meine Frau möchte weiterhin Ihre eigenen Tomaten, Zuchinis und Kartoffeln essen und ich will es mir auch als neuer Stadtbewohner nicht zu gemütlich machen. Ein wenig Bewegung und frische Luft kann nie schaden. Unsere, mittlerweile erfolgreiche Suche, war daher zunächst gar nicht so einfach wie gedacht.

Unser Immobilienmakler für Berlin

Meine Frau und ich hatten daher, wie schon zuvor beschrieben, beschlossen, einen Immobilienmakler zu konsultieren, welcher uns über die Möglichkeiten ins Bild setzt. Einige Tage später hatte uns die Firma bereits einen telefonischen Termin angeboten. Wir waren ganz gespannt. Herr Nieburg begann uns viele Fragen zu stellen. Die erste Frage war natürlich, ob wir eine Immobilie mieten oder kaufen wollen. Wir wollten kaufen. Dann begann er mit der weiteren Befragung. Wir sollten angeben, wie groß das Häuschen sein sollte, ob es sich um ein barrierefreies Gebäude handeln sollte und welche Wohngegend wir uns vorgestellt hatten. So konnte er die Angebote schon wesentlich eingrenzen und suchte uns infrage kommende Objekte heraus.

Welche Anforderungen hatten wir?

Zum einen musste unser neues Heim relativ zentral und am besten in der Nähe der Wohnung unseres Sohnes liegen. Zentral deshalb, um die ärztliche Versorgung zu gewährleisten und Einkäufe zu erleichtern. Je älter wir werden, umso größer ist der Bedarf der Unterstützung, welche wir benötigen. Glücklicherweise ist das Angebot der häuslichen Pflegedienste in Berlin, die täglich ins Haus kommen, so groß, dass ich mir darum keine Gedanken machen muss.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war natürlich der Garten. Berlin wird nicht zu Unrecht als Stadt mit der „Grünen Lunge“ bezeichnet. Es ist einfach erstaunlich, an wie viele Häuser sich ein kleiner Garten anschließt. So hatten meine Frau und ich schon nach kurzer Zeit drei Favoriten gefunden, zwischen denen wir uns entscheiden mussten.

Die eine Immobilie war relativ klein. Da wir Platz haben wollten, wenn mein Sohn mit seiner Familie oder Freunde von uns zu Besuch kommen, reichte die Wohnfläche nicht aus und auch die Anordnung der Wohnräume bot sich hierfür nicht an. Also konnten wir das Objekt von unserer Liste streichen.

Das zweite Objekt war wesentlich größer, doch auch hier gab es neben den höheren Kosten einen weiteren Nachteil. Der Altbau konnte nicht als barrierefrei bezeichnet werden. Ein Punkt, der mir besonders wichtig war.

Nun blieb nur noch ein Objekt übrig. Es war auch ein relativ altes Gebäude, welches sich aber später als gut sanierbar heraustellte. Die Größe und die Raumaufteilung waren perfekt und das Beste war, es gab im Erdgeschoss wenig Schwellen und ins Bad konnte man problemlos eine ebenerdige Dusche einbauen. Am Haus befand sich ein großer Garten, indem ich mich etwas betätigen könnte und zusätzlich eine Grünfläche zum Relaxen anlegen könnte. Die bange Frage war nun nur noch der Preis für die Sanierung. Nachdem er bekannt wurde, begann das große Aufatmen. Meine Frau und ich waren uns einig, dass wir unser neues Heim gefunden hatten. So beschlossen wir, unser Grundstück auf dem Lande zu verkaufen und das Abenteuer aufzunehmen.

Der Tag des Umzugs

Mit Entscheidung, ging dann plötzlich alles ganz schnell. Die Bank räumte uns einen Kredit ein. Ein Käufer für unsere Immobilie war schnell gefunden und es ging daran zu packen, und ein günstiges Umzugsunternehmen zu finden. Inzwischen wohnen wir in unserem neuen Domizil und sind mehr als zufrieden – endlich eine Idylle im eigenen Garten und das in einem kleinen Häuschen, mitten in Berlin.

Alte Häuser mit Geist und Geschichte – lohnt es sich zu sanieren?

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Vorab sei festgehalten, ein Abriss, nicht nur in Berlin, ist selten eine gute Alternative zur Sanierung. Diesbezüglich wurde von der „Arbeitsgemeinschaft Zeitgemäßes Bauen“ im Jahr 2011 eine Studie angestellt. Das Ergebnis war, dass es nur bei rund 12 % aller Objekte rentabel ist, die Gebäude abzureißen und sie durch neue Häuser zu ersetzen. Es ist wesentlich wirtschaftlicher, auch unter den Vorgaben der EnEV (Energieeinsparverordnung), zu sanieren.

Vor unserem Hauskauf

Wir haben also ein Haus in unserer neuen Wahlheimat Berlin in traumhafter Lage gefunden, mit viel Platz, Grün und Wasser, allerdings ist es nicht das Neuste. Bevor ich eine Investition in solchen Größenordnungen vornehme, wollte ich mir vorsichtshalber Rat holen. Zunächst habe ich meinen Sohn in den Plan eingeweiht, ein altes, aber kostengünstiges Haus zu kaufen. Der einzige Haken ist, dass es sanierungsbedürftig ist.

Wie kam es nochmal dazu? Das Wohnen auf dem Lande hatte zwar seine Vorteile, doch je älter ich werde, umso schwieriger wird es, alles noch zu bewältigen. Mein Sohn hat seine eigene Familie und seine Arbeit, sodass sie völlig ausgelastet sind und uns nur selten besuchen können. Daher haben wir uns überlegt, in Ihre Nähe zu ziehen. Sie stehen meiner Idee sehr positiv gegenüber.

Also, haben wir vor zwei Wochen beschlossen, gemeinsam das Haus, welches in Berlin-Spandau liegt, zu besichtigen. Mein Sohn machte den Vorschlag gleich einen Bausachverständigen zu der Besichtigung mitzunehmen.

Ergebnis unserer Inspektion

Zunächst machte das Gebäude einen von außen einen soliden Eindruck. Zwei Etagen, ein Erker im Erdgeschosss und sogar eine Terasse. Doch im Inneren wurde uns klar, weshalb es so günstig verkauft werden sollte. Es war in einem schlimmen Zustand. Der Sachverständige hatte sich bereits vom Äußeren seine Notizen gemacht. Gleiches erfolgte in den einzelnen Räumen, die wir in Augenschein genommen haben. Da dachte ich mir schon, hier muss die Abrissbirne ran. Er meinte auf dem Rückweg, dass er uns in Kürze eine Aufstellung zukommen lassen wird, mit welchen Kosten wir mindestens rechnen müssen, um das Haus zu sanieren.

Es dauerte gar nicht lange und der Brief mit der Kostenaufstellung lag im Briefkasten. Online hatten wir uns schon einmal informiert, wie hoch die Kosten für den Abriss wären. Doch genaue Zahlen konnten wir nicht ermitteln. So waren wir angenehm überrascht, als dem Schreiben die durchschnittlichen Kosten, welche für den Abriss auf uns zukommen würden, beigefügt waren.

Zu unserem Erstaunen stellte sich heraus, dass, wenn wir unseren Kaufpreis und die Sanierungskosten addieren, es sich lohnt, das Haus fachmännisch auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Die Lages des Hauses und seine Gestaltung haben uns überzeugt, zu kaufen und alles instand setzen zu lassen.

Fördermittel prüfen

Bevor wir jedoch mit den erforderlichen Maßnahmen beginnen, so der Tipp des Experten, ist zu prüfen, ob eventuell Fördermittel beantragt werden können. Verschieden Institutionen stellen Fördermittel bereit. So kann als Erstes der Denkmalschutz genannt werden. Bei unserem Haus handelt es sich aber nicht um eine denkmalgeschützte Immobilie, sodass es dort keine Zuschüsse gibt. Als Nächstes haben wir die Fördermittel nach Bundesländern gecheckt. Gefördert werden auch bestimmte Heizungs- und Solaranlagen. Eine weitere Möglichkeit der Förderung ist die Vergabe zinsgünstiger Kredite. So können wir für uns auch eine günstige Alternative finden.

Zu beachten jedoch ist, dass die Anträge auf einen Zuschuss, unabhängig an welche Stelle, vor Bau- bzw. Sanierungsbeginn zu stellen sind. Rückwirkend werden sie in der Regel nicht gewährt. Viel Geld für die Sanierung können wir wohl durch Ausschreibungen sparen. Hier melden sich bald einige Gewerbe für die Baumaßnahme, um die es sich handelt. Sie reichen ein Kostenangebot ein und wir haben die Möglichkeit sie in aller Ruhe zu vergleichen.

Freunde haben uns den Tipp gegeben, nicht in jedem Fall, das günstigste Angebot zu wählen. Die Baufirmen sollten zuvor auf ihre Seriosität geprüft werden. Ferner ist zwingend zur Absicherung neben der Bauherrenversicherung, eine Baufertigstellungsversicherung abzuschließen.

Die ganzen Fragen und deren Umsetzung liegen nun zum Glück bald hinter uns. Ich kann sagen, dass es sich gelohnt hat, das Haus zu besichtigen und uns umfassend beraten zu lassen. Die Sanierung sollte relativ flott durchgeführt werden. Ein paar kleinere Umbauten zu unserem Komfort werden auch vorgenommen. Und dann wohnen wir bald in der Hauptstadt in einem eigenen Heim, welches ganz unseren Bedürfnissen und Vorstellungen entspricht.

Es geht nach Berlin – Was erwartet uns?

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Wir haben uns entschieden. Auf unsere alten Tage ziehen wir um. Wir wollen in der Nähe der Kinder und Enkel sein und ein wenig mehr Leben im Haus haben. Meine Frau und ich habe lange überlegt. Nun ist es soweit. Um dennoch unseren Freiraum zu haben, möchten wir aber ein Haus wie hier und keine kleine enge Wohnung.

Zunächst ein Blick auf die Entwicklung des Hausmarktes speziell für Charlottenburg und Spandau – hier würden wir am liebsten hinziehen. Fakt ist, dass durch den Bauboom in Berlin die Bauflächen knapper und somit auch teurer werden. Die Tendenz zielt weiter in diese Richtung ab. Wenn man also vorhat, sich in Berlin in einem eigenen Haus niederzulassen oder sich Wohneigentum zuzulegen, sollte man damit nicht mehr allzu lange warten.

Zahlen und Fakten unserer Favoriten

Für den Bau von Wohnungen in Spandau wurden im Jahr 2015 noch 325 Bauanträge genehmigt. Sprunghaft hat sich die Zahl im Jahr 2016 auf 1.097 Genehmigungen erhöht. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2015 in Charlottenburg im Jahr 1.286 bewilligte Anträge, welche sich im Jahr 2016 auf 1.603 Stück steigerten. Im Jahr 2016 waren es rund 390 Euro, welche in Spandau für den Quadratmeter kalkuliert werden mussten. Die Steigerung zu 2015 betrug somit 22 %. In Berlin-Charlottenburg waren es pro Quadratmeter schon rund 440 Euro im Jahr 2016. Für Charlottenburg bedeutet das, dass sich die Preise im Vergleich zum Vorjahr pro Quadratmeter um 35 % steigerten.

Wohneigentum, nicht nur als Geldanlage

Viele Menschen suchen fürs Alter eine gute Geldanlage. Sicher bieten sich auch Aktien und Edelmetalle, wie Gold und Silber, an. Doch ich finde es viel sinnvoller, wenn man sich absichert, immer ein Dach über dem Kopf zu haben und seinen Kindern später etwas hinterlassen kann. Sobald man Wohneigentum oder eine Immobilie erwirbt, ist das garantiert. Für mich zu beachten ist natürlich vor allem, dass die Lage geeignet ist. So bietet sich der Bezirk Berlin-Spandau und Charlottenburg an. Hier haben meine Frau und ich alte Freunde und kennen uns schon ein wenig aus. Außerdem leben unsere Kinder nicht weit entfernt. Die historische Altstadt von Spandau hat auch ihre Anziehungskraft. Mir ist zudem wichtig, dass die Innenstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Natürlich möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass mich die ländliche Idylle mit Flüssen, Seen und viel Grün, dazu animiert hat, meine Suche in Spandau zu beginnen.

An zweiter Stelle stand auf meiner Wunschliste Berlin-Charlottenburg. Doch leider musste ich feststellen, dass für die Bebauung kaum noch freie Flächen zur Verfügung stehen und auch die Häuser mit ausreichend Garten und Natur drumherum schwer zu finden sind. Besonders betroffen ist hiervon Charlottenburg-Wilmersdorf. Ein Grundstück, welches wir zunächst ins Auge gefasst hatten, stellte sich als Standort eines ehemaligen Tanköllagers heraus und hätte umfassend saniert werden müssen.

Erfolgreiche Suche mit einem Immobilienmakler

Unser Entschluss steht also fest, wir ziehen nach Spandau. Da wir nicht vor Ort sind und es uns der Überblick fehlt, habe ich einen Immobilienmakler beauftragt. Er kann, entsprechend unseres Budgets und unseren Bedürfnissen am ehesten das passende Objekte finden und uns vorstellen. Eine Besichtigung können wir dann beim nächsten Berlinbesuch in Angriff nehmen. Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt auf unser neues Zuhause.

Bewusstsein über die Lebensphasen des Sohnes

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Im letzten Jahr ist mir bewusst geworden, wie anstrengend das Leben meines Sohnes und meiner Schwiegertochter war. Meine Enkelkinder sind während ihrer Pubertät nicht gerade pflegeleicht gewesen.

Sohn und Schwiegertochter stark eingespannt, Enkelkinder in der Pubertät

Die Geschäftsreisen meines Sohnes und die Unterrichtsvorbereitung und die Klausurüberprüfung meiner Schwiegertochter nebst Haushalt und Hausaufgabenbetreuung der eigenen Kinder haben viel Zeit in Anspruch genommen. Die Eltern meiner Schwiegertochter sind zwar gut versorgt, aber doch etliche Flugstunden entfernt.

Alle Änderungen im Leben sind stetig – Trotz Flugrost agil

Da hat es mit uns beiden alten Fegern doch wesentlich einfacher. Naja, zumindest seit dem ich mit dem Alter pflegeleicht geworden bin und ich samt Frau von Gabriela und anderen netten Damen von der Agentur betreut werde, sind wir richtig aufgelebt. Die Sorge, wie es uns im Alter ergeben wird, hat sich verflüchtigt, wie eine Seifenblase geplatzt.

Die große Freude – mehr als einmal ist nicht genug

pubertaet meines sohnes in seinem alterMein Sohn freut sich und wir freuen uns mit ihm. Alles ist leicht, seit wir wissen, dass wir uns auf Gabriela verlassen können. Wenn sie die wenigen Male für ein paar Stunden weg sein sollte, helfen meine Frau und ich uns gegenseitig. Das ist nur ein Notbehelf, aber es klappt. Und darauf sind wir beide stolz. Stände ich noch mal vor der Wahl, ich würde meine Frau jederzeit nochmals heiraten. Und mein Sohn, den möchte ich nicht missen.

Und ab und zu – der Leierkasten der Prinzipienreiterei wird ausgesattelt

Natürlich würden wir uns über mehr Besuche freuen, vor allem meine Frau würde das begrüßen. Das ist die alte Leier, die sie bis heute nicht ablegen konnte. Da bin ich halt innovativer. Aber was soll’s: Alles geht seinen Weg und wir gehen auch. Aber damit lassen wir uns noch etwas Zeit, denn ich habe davor, noch einiges zu erledigen.

Altbewährtes und Geliebtes darf auch enden – der Wechsel gegen aufkommende Eintönigkeit
Das Briefmarkensammeln langweilt mich, ich möchte nun mit dem Malen odern Töpfen beginnen. Ich höre inzwischen wieder mehr Musik, die will ich dabei auch laufen lassen. Mein Enkel wird mir helfen, die Boxen aufzustellen. Darauf freue ich mich, denn mein Sohn wird ihn mit dem Rest der Familie begleiten. So können wir alle gemeinsam ein schönes Wochenende verbringen.

Vorbereitet kommt gut – Stabsmäßige Organisation, helfende Hände

Gabriela hat bereits die Gästezimmer fertiggemacht und Kuchen gebacken. Gabriela ist inzwischen verlobt. Ihr Verlobter hat ein Partyzelt, das er vor dem Wochenende aufbauen wird, damit wir alle gemeinsam auch bei einem Regenguss weiter draußen sitzen bleiben können. Schön, wenn wir nicht gleich wieder ins Haus zurück müssen. Uns freut, dass wir im hohen Alter noch mehr Zuwachs und Zuwendung bekommen.

Männerträume – von Autos, von Motorrädern, dem Führerschein und Schicksalsschlägen

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Meine Frau hätte es am liebsten gesehen, wenn unser Sohn an ihrem Rockzipfel geklebt hätte, wie ein Zweikomponentenklebstoff in ihrem Haar. So kam es mir damals vor, gewünscht hätte ich ihr die Erfahrung mit dem Kleber jedenfalls nicht. »Führerschein, nur wenn es sein muss.«, so lautete damals ihre Devise.

Geschätzt und gemessen – das Gefühl für das rechte Maß?

Für sie wahr ein Leben ohne die Erlaubnis für ihren Sohn denkbar. Dabei fuhr sie bis vor einem meannerautoJahrzehnt noch selbst. In jungen Jahren fuhr sie nach meinem Verständnis schwungvoller wie ich. Das geht gar nicht. Darüber ärgere ich mich noch heute. Das muss gleich als Gesprächsstoff auf den Tisch.

Gespräche bei Tisch – aus dem Nähkästchen plaudern

Früher haben wir darüber nie gesprochen. Gut, dass ich mich, dank unserer polnischen Gabriela da vollkommen gewandelt habe. Meine Frau liebt die Diskussionen mit mir. Und ich, die mit ihr.

Gut, ich hatte dafür Verständnis, war doch in der Nachbarschaft der Sohn und die Tochter bei einem einzigen, tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Nur das hatte mit der Lebenswirklichkeit nichts zu tun. Dabei hätte auch ein Fußgänger ums Leben kommen können.

Fußbewegungstauglichkeitsprüfung und die Formen terrestrischer Fortbewegung

fussball fuer maennerDer Fußgänger braucht jedoch bis heute keinen Führerschein, es sei denn, die Politik nimmt die Ideen eines Kabarettisten für bare Münze und führt die Fußbewegungstauglichkeitsprüfung zwecks terrestrischer Fortbewegung ein.

Wird Zeit, dass wir wieder einen Ausflug machen, ich brauche unbedingt eine Luftveränderung. Ich weiß zurzeit auch nicht genau, was mit mir los ist. Am liebsten würde ich mit meiner Frau und auch mit Gabriela eine Weltreise buchen. Die Muse, meine Frau und ich, der Künstler? Darf ich im Alter nicht denken, was ich will? Naja, ein bisschen »ver-rückt« darf ich die Dinge schon sehen. Verrückt bin ich noch lange nicht.

Hightech auf dem platten Land – Hochgenuss und Wissendrang bei Betagten

Gut, dass Gabriela uns zum Internetanschluss bewegt hat. Mein Sohn hatte wohl bedenken, dass wir dafür zu alt sind. Der liegt wohl auf der Couch, wenn er von seinen Reisen zurückkommt? Ich zeige ihm mal, was ich damit alles machen kann, wenn er nächstes Mal kommt. Gabriela hat inzwischen ein Auto, vielleicht können wir ja zur Abwechslung meinen Sohn und seine Frau zuhause überraschend besuchen.

Mit 90 ist das Leben noch nicht am Ende. – aufleben, überleben, Neuanfang

Bevor ich einhundert Jahre alt werde, will ich auch die Wohnungen meiner Enkel inspizieren. Hoffentlich haben die Enkel W-LAN, andernfalls kann ich gleich hierbleiben oder mein Smartphone zu Hause lassen. Gabriela und ihr Freund haben mir und meiner Frau jeweils ihr altes Gerät zu unserem Hochzeitstag geschenkt.

Schuljahre sind keine Herrenjahre – die Einschulung und die Pubertät meines Sohnes

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Bis zur Einschulung meines Sohnes verbrachten wir eine glückliche Zeit. Die Einschulung selbst war ein toller Tag. In der Grundschule im Dorf gab es ein Fest zur Ehre der Schulanfänger. Als Eltern haben wir schon am Nachmittag bis in den frühen Abend hinein getanzt, die Kinder zusammengespielt. Ich habe das Tanzen mit meiner Frau fast so geliebt wie das Fußballspielen im Verein.

Vom Kumpel zum Mädchen – Zeitzeichen in den Lebensphasen

Von meinen alten Kumpels kann ich das nicht behaupten. Die haben das Tanzen schon damals mit ihren Mädels gehasst. Der Otto hat sich zum Tanzen Stollenschuhe angezogen. Ein verrückter Kerl damals.

Fußball ist mein Leben und der Sohn will es auch – begrenzte Ansichten, Vorurteile und Meinungen.
Am liebsten ging ich mit meinem Sohn zum Fußballspiel. In der Pubertät wollte der zunehmend mehr alleine machen. Ich störte da wohl etwas. Und als dann auch noch die erste große Liebe bereitstand, blieb ich unter dem Schirm im Regen stehen.

Meine Frau hatte zwar Mitleid mit mir, aber umso mehr Verständnis für ihn. »Lass ihn, er weiß schon was er macht, schließlich haben wir uns auch einmal verliebt.«, sagte sie mehr als einmal. Da hatte sie wie immer völlig recht. Unsere Liebe war unbeschreiblich. Wir sind schon so lange zusammen, ich vergess das immer wieder. Sie ist dann immer außer sich. Das ist aber auch der einzige Punkt, an dem wir aneinandergeraten.

Männer und Frauen – die eigenen Erfahrungen und die Erkenntnisse der Gendermedizin

Mir sind Daten schnurz. Sie pocht darauf, auch noch die genaue Uhrzeit zu wissen. Wie sagte doch wir lieben einandermein Sohn neulich zu mir: »Dad, Frauen sind da anders, das hat die Gendermedizin herausgefunden. Die beschäftigen sich mit dem Zeug auf wissenschaftlicher Basis. Wussten wir das nicht schon.« Was haben wir gelacht und das Gelächter wurde noch größer, als meine Frau in diesem Moment hereinkam. Frauen haben ein Gespür dafür, wenn über sie gesprochen wird.

Der Anlass heiligt den Zweck – von Äpfeln, Strudeln und einer Bohne

Ich werde meinen Sohn mal fragen, wie das mit seinen Töchtern war. Auch ihre Sichtweise interessiert mich. Ich denke, die schauen bald mal wieder rein. Gabriela wird uns einen Kuchen backen. Vielleicht gibt es auch wieder eine Torte. Am besten der gedeckte Apfelstrudel, den meine Frau früher nur mit einem Sahneberg von der Größe der Schneekoppe verspeist hat, inklusive der obligatorischen Konjakbohne.

Das eine Prinzip und die Ehrlichkeit der Männer zu sich selbst

Dafür musste sie stets einen festlichen Anlass haben, sonst hätte sie sich das nie gegönnt. Bis heute hat meine Frau ihre festen Prinzipien, an die sich strikt hält. Ich habe mich im Laufe der vielen Jahrzehnte immer mehr angenähert, wie ich mir eingestehen muss, schließlich gehört die Ehrlichkeit zu sich selbst zu einer meiner lieb gewonnen Eigenschaften. Schön, dass ich auch von meinen Enkeln dafür ein großes Lob erhalten habe.

Vater zu werden, ist schwer – von den Leiden eines zukünftigen Vaters

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Wenn ich an meinen Sohn denke, verspüre ich einen gewaltigen Stolz und viel Liebe. Die Geburt meines Sohnes war für mich und meine Frau ein einschneidendes Erlebnis. Rückblickend weiß ich heute, dass es der bis dato glücklichste Moment in meinem Leben war. Zu dieser Zeit habe ich vor Angst und Sorge um meine Liebste und das Kind Höhlenqualen durchlitten, wie ich mir heute eingestehen muss.

Schwitzen und schlottern – die lange Fahrt ins Krankenhaus

Noch heute ist mir bewusst, wie ich am ganzen Leib geschlottert habe und mir mehr Sorgen gemacht habe, als notwendig gewesen ist. Mit meiner geliebten Frau und dem Kind sollte schließlich alles gut gehen. Ob wir es noch rechtzeitig in die Klinik schaffen würden, daran glaubten wir damals nicht mehr:

Von Gräben und der Spurensuche im Dunkel der Nacht

Erst sprang der Wagen nicht an, dann waren die Straßen vereist. Zu allem Überfluss war die Fahrbahn an einigen Stellen mit Schneeverwehungen regelrecht blockiert. Zum Glück konnte ich die Spur wiederfinden und bin nicht im Graben seitlich von der Straße gelandet.

Die Fahrt bis ins Krankenhaus dauerte endlos. Trotz ausgefallener Heizung standen mir die Schweißperlen auf der Stirn. Endlich kam ein Wegweiser zum Hospital in Sicht. Nach mehr als einer Stunde nervenaufreibender Fahrt, gelangten wir endlich ins Krankenhaus. Genau im richtigen Moment, wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte.

Blasensprung vor Freudenhüpfer – was der Mensch vom Frosch lernen kann oder auch nicht

Im Auto war bereits die Fruchtblase geplatzt, die Wehen wurden heftiger. Mithilfe der Ärzte und der Hebamme ging alles bei der Geburt reibungslos. Kurze Zeit später dürfte meine Frau und ich unseren Sohn in den Händen halten. Ich war der glücklichste und stolzeste Mann der Erde.

Zurück ins traute Heim – wenn nachts der Besuch an die Tür klopft

Als wir wieder zuhause waren, kam kurze Zeit später meine Eltern zu Besuch. Sie waren bei Freunden in der Nähe gewesen und wollten nur kurz nach uns schauen. An diesem Tag sind sich mein Vater und ich so nahe gewesen, wie nie zuvor. Meine Frau freute sich über die liebevolle Hilfe

mother and son

meiner Mutter und schlief erschöpft ein. Das konnte sie auch beruhigt tun.

Einige Stunden regte sich unser Sohn. Mit kräftiger Stimme fing er zu schreien an. Die Sirene im Dorf war dagegen der Ruf nach Ruhe. Nachdem meine Frau ihn gestillt hatte, schlief auch er wieder ein. Sein damaliges Gesicht habe ich bis heute nicht vergessen. Meiner Frau habe ich davon erzählt und wir lachen noch heute oft gemeinsam darüber. Uns hat das gemeinsame Kind auch in der Folgezeit nicht mehr losgelassen.

Alles geht seinen Lauf, bis auf die Ausnahmen – der Arbeitsalltag hat mich fast wieder eingeholt

vater macht sich sorgenWährend meiner Arbeit auf dem Hof konnte ich zwischendurch meinen Sohn betrachten. Wenn meine Frau es nicht sah, habe ich ihn auf den Arm genommen. Für einen Mann wie mich war es schwer, zuzugeben wie glücklich und unsagbar stolz ich über die Geburt war. Schade, dass wir nicht noch ein paar Kinder mehr bekommen haben, so wie wir uns das gewünscht hatten. Wir wollten eine Familie mit vielen Kindern. Ich hätte in damals am liebsten 22 Kinder gehabt. Meine Frau war da stets anderer Meinung. Schade, dass wir uns in diesem Punkt nie einigen konnten.

Wandelndes Wesen oder Lebenswandel?

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Viel Zeit ist vergangen, seitdem wir Gabriela eingestellt haben. Den Schritt, eine polnische Pflegekraft zur Betreuung und Pflege eines Elternteils einzustellen, haben wir zu keiner Zeit bereut. Im Gegenteil: Es ist die bisher beste Entscheidung geblieben, die wir für unsere gesamte Familie treffen konnten. Mein Vater und meine Mutter werden von Gabriela umsorgt und gepflegt.

Das volle Leben – Die Pflegekraft und meine Eltern

Sie genießen den Umgang mit ihr in vollen Zügen. Sie sind beide trotz des betagten Alters weder depressiv noch inaktiv. Mit dem Laufen klappt es bei meinen Eltern nicht mehr. Dennoch gehen beide zusammen mit Gabriela täglich vor die Haustür und drehen eine bescheide Runde. »Die Ehrenrunde« witzeln sie, »ist unser gemeinsames Ritual.« Die Einkäufe erledigen sie in aller Regel zusammen.

Überzeugte Kinder, glückliche Elter – Gabriela sei Dankhilfe ist immer da

Davon überzeugten wir uns ungezählte Male, wenn wir zu einem gemeinsamen Ausflug mit ihnen wegfuhren oder bei ihnen zu Gast waren. Gabriela ist bis auf marginale Ausnahmen gerne bereit mitzukommen. Sie »fühlt« sich an »ihre Familie« gebunden. Fährt Gabriela alleine fort, dann sind das die spärlichen Fälle, in denen es schnell gehen muss oder Gabriela ihre Freundinnen oder ihren Freund besucht.

Redeschwall statt Wasserfall – Die Risiken von Kommunikation nach Wesenswandel

Meine Eltern freuen sich über jeden Besuch. Vater ist mit dem Alter nicht schweigsamer, sondern redselig geworden. Mit der späten Wesensänderung hat in der Tat keiner gerechnet, die war nicht abzusehen. Meine Kinder wundern sich seitdem über den beträchtlichen Wandel und besuchen ihre Großeltern gerne, wenn sie es zeitlich schaffen. Falls Gabriela ernsthaft erkrankt oder ihren Erholungsurlaub antritt, ist das kein ernsthaftes Problem.

Organisationstalente aus der EU – Polnische Pflegekräfte belegen Spitzenplatz

Die Agentur übernimmt nach einem kurzen Telefonat alle organisatorischen Maßnahmen, um eine Ersatzkraft innerhalb einiger Stunden an Ort und Stelle zu schicken. Das hat bisher reibungslos geklappt. Meine Eltern sehen den Neuankömmlingen längst nicht mehr kritisch entgegen.

Sie freuen sich über jede Abwechslung, auf jedes neue Gesicht und über jeden neuen Gesprächspartner. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen raten wir allen Angehörigen, sich rechtzeitig über professionelle Hilfsangebote zu informieren. Soll die Entscheidung zugunsten eines Dienstes fallen, ist auf die Pflege und Betreuung durch professionell geschulte und qualifizierte Mitarbeiter zu achten.

Was tun, wenn der Notfall ausbleibt? – Sorgen vom Winde verweht

Für den Notfall heißt das, dass die Betreuung rund um die Uhr sichergestellt sein muss. So lässt sich als Angehöriger wie auch als Gepflegter die anstehenden Sorgen und Nöte mildern, auch wenn sie zu keiner Zeit eintreten. Statt über Dinge zu spekulieren, lebt jeder sein Leben, wie es ihm oder ihr gefällt: voller Freude und ohne Verdruss.

Änderungen sind dabei auch im hohen Alter nicht ausgeschlossen, wie die Kommunikationsfreude meines betagten Vaters offenbart, der in früheren Zeiten kaum ein Wort sprach. Meine Kinder, Frau und ich sind uns einig: Ohne Gabriela hätte es diese positive Entwicklung nicht gegeben und beide Elternteile hätten wir längst in die Obhut eines Pflegeheimes geben müssen.

Die gute Wahl hätte nicht besser sein können – Ein Fazit aus der Praxis

Zum Glück hat sich uns und meinen Eltern, die Lösung mit dem Pflegedienstleister aus dem EU-Land Polen ergeben. Und die ist für uns die erste Wahl geblieben, da sie sich durch unsere langjährige Erfahrung in jeder Hinsicht in der täglichen Praxis bewährt hat.

Körperpflege mit dem Dusch WC

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WC Dusch AufsatzIch habe ja bereits über die japanische Toilette aka das Dusch WC berichtet. Wer es auch auf der Toilette sehr reinlich mag und wem es schon immer vor der Verwendung riesiger Mengen Papier grauste, der kann mit dem Dusch WC einen richtigen guten Treffer landen. Diese ausgereiften und bewährten sanitären Anlagen begeistern weltweit Millionen Menschen und die Toiletten dieser Bauart versprechen in jedem Fall eine umfassende Reinigung und Hygiene. Es ist schließlich so, dass Papier auch in seiner softesten Variante nicht viel hergibt, wenn man es mit einem warmen, intensiv reinigenden Wasserstrahl vergleicht, denn dieser ist einfach effektiver, lässt sich in puncto Druck und Temperatur vorzüglich regeln und angenehm weich auf der Haut. So jedenfalls ist das Prinzip des Dusch WC’s und als es vor gut 60 Jahren erfunden wurde, begann es sich nach wenigen Jahren zunächst in Krankenhäusern und später auch in privaten Haushalten durchzusetzen. Dieser Trend hält bis heute an und hat sich noch weiter verstärkt, denn es ist doch absurd, dass wir Unmengen an Zeit und Geld für teure Cremes, Rasierer und Duschgels ausgeben, auf dem Klo jedoch weiterhin wie Barbaren uns den Hintern mit Papier abputzen!
Zumal das Wasch WC auch in besonders großer Vielfalt und einer ansprechenden Produktpalette zur Verfügung steht, die keine Wünsche auslässt. Es ist ja nicht so, dass es mit einem bloßen Aufsatz getan ist oder die Toiletten allein die Spülung und Reinigung anzubieten haben. Vielmehr werden jede Menge Extras geboten und die haben sich im wahrsten Sinne des Wortes gewaschen.

Da gibt s zum Beispiel sehr sinnvolle und empfehlenswerte Aspekte wie eine beheizte Klobrille, eine Fernbedienung in ganz unterschiedlicher Ausstattung oder auch eine effektive Geruchsabsaugung. Wem das nicht reicht, der braucht nur mal beim Dusch WC Fachhändler nachfragen oder im Internet sich zu den immens umfangreichen japanischen Washlets umschauen, denn die haben solch ausgefallene Extras wie medizinische Sensoren, den vollautomatischen Deckelöffner und noch vieles mehr im Programm und neuste Studien arbeiten Berichten zufolge sogar an einer Sprachsteuerung!
Vor allem aber sollte man wissen, ob es ein bloßer Aufsatz oder doch das komplette Klo sein soll, denn das hat Einfluss auf den Platz, der zur Verfügung steht und man sollte die eigenen Bedürfnisse genau kennen und sich dann mit dem Händler diesbezüglich austauschen. Der weiß garantiert genau Bescheid und kann im Zweifelsfall auch gern Änderungen vornehmen, um die Toilette wirklich individuell anzufertigen und einbauen zu können. Auch kennt man dort immer besonders tolle Entwicklungen, gibt vielleicht den einen oder anderen Rabatt und bietet auch alle möglichen Materialien für die Aufsätze an. Wer schlau ist, informiert sich zudem im Internet, denn auch hier finden sich hilfreiche Hinweise und Ratschläge und es gibt sogar Testseiten, die aktuelle Wasch WC´s genauer unter die Lupe nehmen.

Immerhin handelt es sich um ein Produkt, das man jeden Tag gern nutzen möchte und so muss es unbedingt in das Bad und zum Benutzer passen. Ein wenig Umsicht und Beratung sind also erforderlich, doch das lohnt sich und man kann sich dann endlich über ein rundum sauberes Gefühl freuen, was allein mit Papier nicht wirklich möglich ist.