Bewusstsein über die Lebensphasen des Sohnes

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Im letzten Jahr ist mir bewusst geworden, wie anstrengend das Leben meines Sohnes und meiner Schwiegertochter war. Meine Enkelkinder sind während ihrer Pubertät nicht gerade pflegeleicht gewesen.

Sohn und Schwiegertochter stark eingespannt, Enkelkinder in der Pubertät

Die Geschäftsreisen meines Sohnes und die Unterrichtsvorbereitung und die Klausurüberprüfung meiner Schwiegertochter nebst Haushalt und Hausaufgabenbetreuung der eigenen Kinder haben viel Zeit in Anspruch genommen. Die Eltern meiner Schwiegertochter sind zwar gut versorgt, aber doch etliche Flugstunden entfernt.

Alle Änderungen im Leben sind stetig – Trotz Flugrost agil

Da hat es mit uns beiden alten Fegern doch wesentlich einfacher. Naja, zumindest seit dem ich mit dem Alter pflegeleicht geworden bin und ich samt Frau von Gabriela und anderen netten Damen von der Agentur betreut werde, sind wir richtig aufgelebt. Die Sorge, wie es uns im Alter ergeben wird, hat sich verflüchtigt, wie eine Seifenblase geplatzt.

Die große Freude – mehr als einmal ist nicht genug

pubertaet meines sohnes in seinem alterMein Sohn freut sich und wir freuen uns mit ihm. Alles ist leicht, seit wir wissen, dass wir uns auf Gabriela verlassen können. Wenn sie die wenigen Male für ein paar Stunden weg sein sollte, helfen meine Frau und ich uns gegenseitig. Das ist nur ein Notbehelf, aber es klappt. Und darauf sind wir beide stolz. Stände ich noch mal vor der Wahl, ich würde meine Frau jederzeit nochmals heiraten. Und mein Sohn, den möchte ich nicht missen.

Und ab und zu – der Leierkasten der Prinzipienreiterei wird ausgesattelt

Natürlich würden wir uns über mehr Besuche freuen, vor allem meine Frau würde das begrüßen. Das ist die alte Leier, die sie bis heute nicht ablegen konnte. Da bin ich halt innovativer. Aber was soll’s: Alles geht seinen Weg und wir gehen auch. Aber damit lassen wir uns noch etwas Zeit, denn ich habe davor, noch einiges zu erledigen.

Altbewährtes und Geliebtes darf auch enden – der Wechsel gegen aufkommende Eintönigkeit
Das Briefmarkensammeln langweilt mich, ich möchte nun mit dem Malen odern Töpfen beginnen. Ich höre inzwischen wieder mehr Musik, die will ich dabei auch laufen lassen. Mein Enkel wird mir helfen, die Boxen aufzustellen. Darauf freue ich mich, denn mein Sohn wird ihn mit dem Rest der Familie begleiten. So können wir alle gemeinsam ein schönes Wochenende verbringen.

Vorbereitet kommt gut – Stabsmäßige Organisation, helfende Hände

Gabriela hat bereits die Gästezimmer fertiggemacht und Kuchen gebacken. Gabriela ist inzwischen verlobt. Ihr Verlobter hat ein Partyzelt, das er vor dem Wochenende aufbauen wird, damit wir alle gemeinsam auch bei einem Regenguss weiter draußen sitzen bleiben können. Schön, wenn wir nicht gleich wieder ins Haus zurück müssen. Uns freut, dass wir im hohen Alter noch mehr Zuwachs und Zuwendung bekommen.

Männerträume – von Autos, von Motorrädern, dem Führerschein und Schicksalsschlägen

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Meine Frau hätte es am liebsten gesehen, wenn unser Sohn an ihrem Rockzipfel geklebt hätte, wie ein Zweikomponentenklebstoff in ihrem Haar. So kam es mir damals vor, gewünscht hätte ich ihr die Erfahrung mit dem Kleber jedenfalls nicht. »Führerschein, nur wenn es sein muss.«, so lautete damals ihre Devise.

Geschätzt und gemessen – das Gefühl für das rechte Maß?

Für sie wahr ein Leben ohne die Erlaubnis für ihren Sohn denkbar. Dabei fuhr sie bis vor einem meannerautoJahrzehnt noch selbst. In jungen Jahren fuhr sie nach meinem Verständnis schwungvoller wie ich. Das geht gar nicht. Darüber ärgere ich mich noch heute. Das muss gleich als Gesprächsstoff auf den Tisch.

Gespräche bei Tisch – aus dem Nähkästchen plaudern

Früher haben wir darüber nie gesprochen. Gut, dass ich mich, dank unserer polnischen Gabriela da vollkommen gewandelt habe. Meine Frau liebt die Diskussionen mit mir. Und ich, die mit ihr.

Gut, ich hatte dafür Verständnis, war doch in der Nachbarschaft der Sohn und die Tochter bei einem einzigen, tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Nur das hatte mit der Lebenswirklichkeit nichts zu tun. Dabei hätte auch ein Fußgänger ums Leben kommen können.

Fußbewegungstauglichkeitsprüfung und die Formen terrestrischer Fortbewegung

fussball fuer maennerDer Fußgänger braucht jedoch bis heute keinen Führerschein, es sei denn, die Politik nimmt die Ideen eines Kabarettisten für bare Münze und führt die Fußbewegungstauglichkeitsprüfung zwecks terrestrischer Fortbewegung ein.

Wird Zeit, dass wir wieder einen Ausflug machen, ich brauche unbedingt eine Luftveränderung. Ich weiß zurzeit auch nicht genau, was mit mir los ist. Am liebsten würde ich mit meiner Frau und auch mit Gabriela eine Weltreise buchen. Die Muse, meine Frau und ich, der Künstler? Darf ich im Alter nicht denken, was ich will? Naja, ein bisschen »ver-rückt« darf ich die Dinge schon sehen. Verrückt bin ich noch lange nicht.

Hightech auf dem platten Land – Hochgenuss und Wissendrang bei Betagten

Gut, dass Gabriela uns zum Internetanschluss bewegt hat. Mein Sohn hatte wohl bedenken, dass wir dafür zu alt sind. Der liegt wohl auf der Couch, wenn er von seinen Reisen zurückkommt? Ich zeige ihm mal, was ich damit alles machen kann, wenn er nächstes Mal kommt. Gabriela hat inzwischen ein Auto, vielleicht können wir ja zur Abwechslung meinen Sohn und seine Frau zuhause überraschend besuchen.

Mit 90 ist das Leben noch nicht am Ende. – aufleben, überleben, Neuanfang

Bevor ich einhundert Jahre alt werde, will ich auch die Wohnungen meiner Enkel inspizieren. Hoffentlich haben die Enkel W-LAN, andernfalls kann ich gleich hierbleiben oder mein Smartphone zu Hause lassen. Gabriela und ihr Freund haben mir und meiner Frau jeweils ihr altes Gerät zu unserem Hochzeitstag geschenkt.

Schuljahre sind keine Herrenjahre – die Einschulung und die Pubertät meines Sohnes

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Bis zur Einschulung meines Sohnes verbrachten wir eine glückliche Zeit. Die Einschulung selbst war ein toller Tag. In der Grundschule im Dorf gab es ein Fest zur Ehre der Schulanfänger. Als Eltern haben wir schon am Nachmittag bis in den frühen Abend hinein getanzt, die Kinder zusammengespielt. Ich habe das Tanzen mit meiner Frau fast so geliebt wie das Fußballspielen im Verein.

Vom Kumpel zum Mädchen – Zeitzeichen in den Lebensphasen

Von meinen alten Kumpels kann ich das nicht behaupten. Die haben das Tanzen schon damals mit ihren Mädels gehasst. Der Otto hat sich zum Tanzen Stollenschuhe angezogen. Ein verrückter Kerl damals.

Fußball ist mein Leben und der Sohn will es auch – begrenzte Ansichten, Vorurteile und Meinungen.
Am liebsten ging ich mit meinem Sohn zum Fußballspiel. In der Pubertät wollte der zunehmend mehr alleine machen. Ich störte da wohl etwas. Und als dann auch noch die erste große Liebe bereitstand, blieb ich unter dem Schirm im Regen stehen.

Meine Frau hatte zwar Mitleid mit mir, aber umso mehr Verständnis für ihn. »Lass ihn, er weiß schon was er macht, schließlich haben wir uns auch einmal verliebt.«, sagte sie mehr als einmal. Da hatte sie wie immer völlig recht. Unsere Liebe war unbeschreiblich. Wir sind schon so lange zusammen, ich vergess das immer wieder. Sie ist dann immer außer sich. Das ist aber auch der einzige Punkt, an dem wir aneinandergeraten.

Männer und Frauen – die eigenen Erfahrungen und die Erkenntnisse der Gendermedizin

Mir sind Daten schnurz. Sie pocht darauf, auch noch die genaue Uhrzeit zu wissen. Wie sagte doch wir lieben einandermein Sohn neulich zu mir: »Dad, Frauen sind da anders, das hat die Gendermedizin herausgefunden. Die beschäftigen sich mit dem Zeug auf wissenschaftlicher Basis. Wussten wir das nicht schon.« Was haben wir gelacht und das Gelächter wurde noch größer, als meine Frau in diesem Moment hereinkam. Frauen haben ein Gespür dafür, wenn über sie gesprochen wird.

Der Anlass heiligt den Zweck – von Äpfeln, Strudeln und einer Bohne

Ich werde meinen Sohn mal fragen, wie das mit seinen Töchtern war. Auch ihre Sichtweise interessiert mich. Ich denke, die schauen bald mal wieder rein. Gabriela wird uns einen Kuchen backen. Vielleicht gibt es auch wieder eine Torte. Am besten der gedeckte Apfelstrudel, den meine Frau früher nur mit einem Sahneberg von der Größe der Schneekoppe verspeist hat, inklusive der obligatorischen Konjakbohne.

Das eine Prinzip und die Ehrlichkeit der Männer zu sich selbst

Dafür musste sie stets einen festlichen Anlass haben, sonst hätte sie sich das nie gegönnt. Bis heute hat meine Frau ihre festen Prinzipien, an die sich strikt hält. Ich habe mich im Laufe der vielen Jahrzehnte immer mehr angenähert, wie ich mir eingestehen muss, schließlich gehört die Ehrlichkeit zu sich selbst zu einer meiner lieb gewonnen Eigenschaften. Schön, dass ich auch von meinen Enkeln dafür ein großes Lob erhalten habe.

Vater zu werden, ist schwer – von den Leiden eines zukünftigen Vaters

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Wenn ich an meinen Sohn denke, verspüre ich einen gewaltigen Stolz und viel Liebe. Die Geburt meines Sohnes war für mich und meine Frau ein einschneidendes Erlebnis. Rückblickend weiß ich heute, dass es der bis dato glücklichste Moment in meinem Leben war. Zu dieser Zeit habe ich vor Angst und Sorge um meine Liebste und das Kind Höhlenqualen durchlitten, wie ich mir heute eingestehen muss.

Schwitzen und schlottern – die lange Fahrt ins Krankenhaus

Noch heute ist mir bewusst, wie ich am ganzen Leib geschlottert habe und mir mehr Sorgen gemacht habe, als notwendig gewesen ist. Mit meiner geliebten Frau und dem Kind sollte schließlich alles gut gehen. Ob wir es noch rechtzeitig in die Klinik schaffen würden, daran glaubten wir damals nicht mehr:

Von Gräben und der Spurensuche im Dunkel der Nacht

Erst sprang der Wagen nicht an, dann waren die Straßen vereist. Zu allem Überfluss war die Fahrbahn an einigen Stellen mit Schneeverwehungen regelrecht blockiert. Zum Glück konnte ich die Spur wiederfinden und bin nicht im Graben seitlich von der Straße gelandet.

Die Fahrt bis ins Krankenhaus dauerte endlos. Trotz ausgefallener Heizung standen mir die Schweißperlen auf der Stirn. Endlich kam ein Wegweiser zum Hospital in Sicht. Nach mehr als einer Stunde nervenaufreibender Fahrt, gelangten wir endlich ins Krankenhaus. Genau im richtigen Moment, wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte.

Blasensprung vor Freudenhüpfer – was der Mensch vom Frosch lernen kann oder auch nicht

Im Auto war bereits die Fruchtblase geplatzt, die Wehen wurden heftiger. Mithilfe der Ärzte und der Hebamme ging alles bei der Geburt reibungslos. Kurze Zeit später dürfte meine Frau und ich unseren Sohn in den Händen halten. Ich war der glücklichste und stolzeste Mann der Erde.

Zurück ins traute Heim – wenn nachts der Besuch an die Tür klopft

Als wir wieder zuhause waren, kam kurze Zeit später meine Eltern zu Besuch. Sie waren bei Freunden in der Nähe gewesen und wollten nur kurz nach uns schauen. An diesem Tag sind sich mein Vater und ich so nahe gewesen, wie nie zuvor. Meine Frau freute sich über die liebevolle Hilfe

mother and son

meiner Mutter und schlief erschöpft ein. Das konnte sie auch beruhigt tun.

Einige Stunden regte sich unser Sohn. Mit kräftiger Stimme fing er zu schreien an. Die Sirene im Dorf war dagegen der Ruf nach Ruhe. Nachdem meine Frau ihn gestillt hatte, schlief auch er wieder ein. Sein damaliges Gesicht habe ich bis heute nicht vergessen. Meiner Frau habe ich davon erzählt und wir lachen noch heute oft gemeinsam darüber. Uns hat das gemeinsame Kind auch in der Folgezeit nicht mehr losgelassen.

Alles geht seinen Lauf, bis auf die Ausnahmen – der Arbeitsalltag hat mich fast wieder eingeholt

vater macht sich sorgenWährend meiner Arbeit auf dem Hof konnte ich zwischendurch meinen Sohn betrachten. Wenn meine Frau es nicht sah, habe ich ihn auf den Arm genommen. Für einen Mann wie mich war es schwer, zuzugeben wie glücklich und unsagbar stolz ich über die Geburt war. Schade, dass wir nicht noch ein paar Kinder mehr bekommen haben, so wie wir uns das gewünscht hatten. Wir wollten eine Familie mit vielen Kindern. Ich hätte in damals am liebsten 22 Kinder gehabt. Meine Frau war da stets anderer Meinung. Schade, dass wir uns in diesem Punkt nie einigen konnten.

Wandelndes Wesen oder Lebenswandel?

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Viel Zeit ist vergangen, seitdem wir Gabriela eingestellt haben. Den Schritt, eine polnische Pflegekraft zur Betreuung und Pflege eines Elternteils einzustellen, haben wir zu keiner Zeit bereut. Im Gegenteil: Es ist die bisher beste Entscheidung geblieben, die wir für unsere gesamte Familie treffen konnten. Mein Vater und meine Mutter werden von Gabriela umsorgt und gepflegt.

Das volle Leben – Die Pflegekraft und meine Eltern

Sie genießen den Umgang mit ihr in vollen Zügen. Sie sind beide trotz des betagten Alters weder depressiv noch inaktiv. Mit dem Laufen klappt es bei meinen Eltern nicht mehr. Dennoch gehen beide zusammen mit Gabriela täglich vor die Haustür und drehen eine bescheide Runde. »Die Ehrenrunde« witzeln sie, »ist unser gemeinsames Ritual.« Die Einkäufe erledigen sie in aller Regel zusammen.

Überzeugte Kinder, glückliche Elter – Gabriela sei Dankhilfe ist immer da

Davon überzeugten wir uns ungezählte Male, wenn wir zu einem gemeinsamen Ausflug mit ihnen wegfuhren oder bei ihnen zu Gast waren. Gabriela ist bis auf marginale Ausnahmen gerne bereit mitzukommen. Sie »fühlt« sich an »ihre Familie« gebunden. Fährt Gabriela alleine fort, dann sind das die spärlichen Fälle, in denen es schnell gehen muss oder Gabriela ihre Freundinnen oder ihren Freund besucht.

Redeschwall statt Wasserfall – Die Risiken von Kommunikation nach Wesenswandel

Meine Eltern freuen sich über jeden Besuch. Vater ist mit dem Alter nicht schweigsamer, sondern redselig geworden. Mit der späten Wesensänderung hat in der Tat keiner gerechnet, die war nicht abzusehen. Meine Kinder wundern sich seitdem über den beträchtlichen Wandel und besuchen ihre Großeltern gerne, wenn sie es zeitlich schaffen. Falls Gabriela ernsthaft erkrankt oder ihren Erholungsurlaub antritt, ist das kein ernsthaftes Problem.

Organisationstalente aus der EU – Polnische Pflegekräfte belegen Spitzenplatz

Die Agentur übernimmt nach einem kurzen Telefonat alle organisatorischen Maßnahmen, um eine Ersatzkraft innerhalb einiger Stunden an Ort und Stelle zu schicken. Das hat bisher reibungslos geklappt. Meine Eltern sehen den Neuankömmlingen längst nicht mehr kritisch entgegen.

Sie freuen sich über jede Abwechslung, auf jedes neue Gesicht und über jeden neuen Gesprächspartner. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen raten wir allen Angehörigen, sich rechtzeitig über professionelle Hilfsangebote zu informieren. Soll die Entscheidung zugunsten eines Dienstes fallen, ist auf die Pflege und Betreuung durch professionell geschulte und qualifizierte Mitarbeiter zu achten.

Was tun, wenn der Notfall ausbleibt? – Sorgen vom Winde verweht

Für den Notfall heißt das, dass die Betreuung rund um die Uhr sichergestellt sein muss. So lässt sich als Angehöriger wie auch als Gepflegter die anstehenden Sorgen und Nöte mildern, auch wenn sie zu keiner Zeit eintreten. Statt über Dinge zu spekulieren, lebt jeder sein Leben, wie es ihm oder ihr gefällt: voller Freude und ohne Verdruss.

Änderungen sind dabei auch im hohen Alter nicht ausgeschlossen, wie die Kommunikationsfreude meines betagten Vaters offenbart, der in früheren Zeiten kaum ein Wort sprach. Meine Kinder, Frau und ich sind uns einig: Ohne Gabriela hätte es diese positive Entwicklung nicht gegeben und beide Elternteile hätten wir längst in die Obhut eines Pflegeheimes geben müssen.

Die gute Wahl hätte nicht besser sein können – Ein Fazit aus der Praxis

Zum Glück hat sich uns und meinen Eltern, die Lösung mit dem Pflegedienstleister aus dem EU-Land Polen ergeben. Und die ist für uns die erste Wahl geblieben, da sie sich durch unsere langjährige Erfahrung in jeder Hinsicht in der täglichen Praxis bewährt hat.

Körperpflege mit dem Dusch WC

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WC Dusch AufsatzIch habe ja bereits über die japanische Toilette aka das Dusch WC berichtet. Wer es auch auf der Toilette sehr reinlich mag und wem es schon immer vor der Verwendung riesiger Mengen Papier grauste, der kann mit dem Dusch WC einen richtigen guten Treffer landen. Diese ausgereiften und bewährten sanitären Anlagen begeistern weltweit Millionen Menschen und die Toiletten dieser Bauart versprechen in jedem Fall eine umfassende Reinigung und Hygiene. Es ist schließlich so, dass Papier auch in seiner softesten Variante nicht viel hergibt, wenn man es mit einem warmen, intensiv reinigenden Wasserstrahl vergleicht, denn dieser ist einfach effektiver, lässt sich in puncto Druck und Temperatur vorzüglich regeln und angenehm weich auf der Haut. So jedenfalls ist das Prinzip des Dusch WC’s und als es vor gut 60 Jahren erfunden wurde, begann es sich nach wenigen Jahren zunächst in Krankenhäusern und später auch in privaten Haushalten durchzusetzen. Dieser Trend hält bis heute an und hat sich noch weiter verstärkt, denn es ist doch absurd, dass wir Unmengen an Zeit und Geld für teure Cremes, Rasierer und Duschgels ausgeben, auf dem Klo jedoch weiterhin wie Barbaren uns den Hintern mit Papier abputzen!
Zumal das Wasch WC auch in besonders großer Vielfalt und einer ansprechenden Produktpalette zur Verfügung steht, die keine Wünsche auslässt. Es ist ja nicht so, dass es mit einem bloßen Aufsatz getan ist oder die Toiletten allein die Spülung und Reinigung anzubieten haben. Vielmehr werden jede Menge Extras geboten und die haben sich im wahrsten Sinne des Wortes gewaschen.

Da gibt s zum Beispiel sehr sinnvolle und empfehlenswerte Aspekte wie eine beheizte Klobrille, eine Fernbedienung in ganz unterschiedlicher Ausstattung oder auch eine effektive Geruchsabsaugung. Wem das nicht reicht, der braucht nur mal beim Dusch WC Fachhändler nachfragen oder im Internet sich zu den immens umfangreichen japanischen Washlets umschauen, denn die haben solch ausgefallene Extras wie medizinische Sensoren, den vollautomatischen Deckelöffner und noch vieles mehr im Programm und neuste Studien arbeiten Berichten zufolge sogar an einer Sprachsteuerung!
Vor allem aber sollte man wissen, ob es ein bloßer Aufsatz oder doch das komplette Klo sein soll, denn das hat Einfluss auf den Platz, der zur Verfügung steht und man sollte die eigenen Bedürfnisse genau kennen und sich dann mit dem Händler diesbezüglich austauschen. Der weiß garantiert genau Bescheid und kann im Zweifelsfall auch gern Änderungen vornehmen, um die Toilette wirklich individuell anzufertigen und einbauen zu können. Auch kennt man dort immer besonders tolle Entwicklungen, gibt vielleicht den einen oder anderen Rabatt und bietet auch alle möglichen Materialien für die Aufsätze an. Wer schlau ist, informiert sich zudem im Internet, denn auch hier finden sich hilfreiche Hinweise und Ratschläge und es gibt sogar Testseiten, die aktuelle Wasch WC´s genauer unter die Lupe nehmen.

Immerhin handelt es sich um ein Produkt, das man jeden Tag gern nutzen möchte und so muss es unbedingt in das Bad und zum Benutzer passen. Ein wenig Umsicht und Beratung sind also erforderlich, doch das lohnt sich und man kann sich dann endlich über ein rundum sauberes Gefühl freuen, was allein mit Papier nicht wirklich möglich ist.

Die Leistungen der Alten

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Ich will hier auch mal eine Lanze für die Alten brechen. Deren Position und „Bedeutung“ inmitten unserer Wachstumsverliebten Gesellschaft wird ja gerade wieder heftig diskutiert.

Beispiel Renteneintrittsalter. Unsere Lebenserwartung steigt. Das ist natürlich eine wunderbare Sache, führt aber gesamtgesellschaftlich schnell zu Problemen. Wie jeder weiß sind unsere Sozialsysteme auf Solidarität aufgebaut, was jedoch im Falle einer erwarteten Überalterung nicht mehr funktionieren kann. Nur eine extreme Überlastung der mittleren Generationen mit Steuern und Arbeitskraft könnte die Zunahme an Rentnern vielleicht verkraften, allein realistisch ist das nicht. Das Konzept der Zuwanderung ist auch kein Allheilmittel, wird es doch schon und hinter den Kulissen seit Jahrzehnten versucht. Dabei wird deutlich, dass vor allem Wirtschaftsflüchtlinge Arbeit und Auskommen suchen, die, das sagt schon ihr Name, vor einer offenbar unfähigen Wirtschaft zu Hause geflohen sind! Wie und mit welchen Kenntnissen sollen die in Deutschland eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufnehmen? Werden doch vorgeblich nur Fachkräfte gesucht! Aber das Problem wird uns hier noch weiter beschäftigen, denn auch mein stressiger Alltag ist oft genug von der Frage nach gerechter Lastenverteilung geprägt.
Betreuung DeutschlandBeispiel: Altersarmut. Es kann doch nicht angehen, dass Leute ihr ganzes Leben lang arbeiten, oft genug schwer, sich dann aber aus welchen Gründen auch immer scheiden lassen und in der Rente nur über ein paar läppische Kröten verfügen! Andere wiederum erben Millionen und leben in Saus und Braus. Man sollte endlich anfangen, ein funktionierendes und abdeckendes Betreuungsnetz aufzubauen, welches die Leute Ernst nimmt und die arbeitende Bevölkerung entlastet. Ich werde dann gleich von meiner Suche nach einer Pflegekraft aus Polen berichten, was nicht so einfach und auch sicher einfacher gewesen wäre, wenn sich unsere Politiker und Entscheider etwas intensiver mit dem Problem auseinandersetzen würden! Es kann doch nicht sein, dass jemand sein ganzes Vermögen aufbrauchen muss, nur um im Alter einigermaßen versorgt zu sein, dabei oft genug nur den lächerlichsten Standard in anonymen Heimen erfährt, obwohl seine Hände oder ihr Hirn dieses Land überhaupt erst aufgebaut haben.

Meiner Meinung ist der Umgang mit der alten Generation beschämend und zugleich richtig lächerlich. In Amerika dürfen Professoren solange lehren wie sie wollen und wenn dadurch die Stelle für den Nachwuchswissenschaftler belegt ist, ja dann werden eben neue Stellen geschaffen! Wir sollten endlich anerkennen, dass der Mensch wertvoll und nützlich für alle bleibt, solange er lebt und bereit und in der Lage ist, sich am gesellschaftlichen Prozess zu beteiligen. Und wenn er stattdessen lieber die Einsamkeit im Alter sucht, so bleibt das allein seine Sache und ist gefälligst zu respektieren! Man sollte lieber aufhören, die (wenigen) Kinder endlos zu verhätscheln oder auch zu überfordern und stattdessen sich auch wieder mehr um Oma und Opa kümmern.

Warum wir eine Polin als Pflegerin eingestellt haben

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Als mein Vater vor einiger Zeit einen unter alten Leuten gefürchteten Oberschenkelhalsbruch erlitt, er war im Winter beim Schneeschippen ausgerutscht, war es nach dem Aufenthalt im Krankenhaus mit dem selbstständigen Leben auf dem Land vorbei. Das Gehen fiel ihm immer schwerer und meine Mutter, ebenso über 80, war mehr oder minder auf dem Hof auf sich allein gestellt. Das konnte natürlich nicht funktionieren und so boten wir den beiden an, bei uns mit einzuziehen. Ein Heim kam nicht in Frage, das wollten sie nicht, zumal meine Mutter noch recht rüstig ist. Die üblichen Verrichtungen des Alltags wie Putzen, Bügeln oder Kochen fallen aber auch ihr nicht mehr so leicht und so begannen wir gemeinsam, über die Einstellung einer Pflegekraft zu diskutieren. Mein Vater selbst ist zwar nicht bettlägerig, sitzt aber am liebsten auf dem Balkon in der Sonne, sortiert seine Briefmarken oder schaut Fussballspiele. Das Gehen, das Waschen und auch der Gang auf die Toilette fällt ihm schwer. Meine beiden Eltern müssen zudem eine Reihe von Medikamenten einnehmen, gegen die üblichen Alterserscheinungen wie Bluthochdruck und so weiter.
Nun ist es in Deutschland gar nicht so einfach, eine Pflegerin zu finden. Klar, es gibt den Pflegeservice, der immer vorbei kommt, die Leute füttert, wäscht und wenn nötig auch spritzt, aber das ist bei uns ja noch gar nicht nötig! Wir brauchten eigentlich nur eine Art höhere Haushaltshilfe, die aber nach Möglichkeit immer erreichbar ist, da ich selbst oft im Ausland bin, meine Frau ziemlich gestresst ist und unsere Kinder, naja, die sind kaum in der Lage als Hilfe für solche Sachen zu dienen, die haben ganz andere Dinge im Kopf.
Deshalb kamen wir dann schließlich auch auf die Pflegekraft aus Polen. Ein Bekannter hat mir empfohlen, mal darüber nachzudenken, die Pfleger aus unserem östlichen Nachbarland wären sehr fleißig, gut ausgebildet und im Vergleich zu deutschen Fachkräften auch bezahlbar. Auch rechtlich ist das Ganze, wie wir bald herausfanden, kein Problem mehr, gelten doch seit 2011 die vollen Rechte zur Freizügigkeit in der EU.

Suchen und Finden

altenpflegeAber wie findet man denn überhaupt eine Pflegekraft aus Polen? Im Internet gibt es eine Menge Angebote, etwa bei help4seniors und dergleichen, doch woher sollten wir wissen, wer für Qualität und wer nur für den Discountpreis steht? Also wandten wir uns zunächst an das Arbeitsamt, das aber – wie auch nicht anders zu erwarten – keine Hilfe war. Manchmal frage ich mich, wofür die dort tätigen Leute eigentlich bezahlt werden: Sie erwarten von den Arbeitslosen, dass diese sich selbst um Arbeit bemühen und wenn jemand eine Arbeitskraft sucht, in meinem Fall eben mal nicht von hier, dann sind alle heillos überfordert. Ich meine, es heißt doch „Arbeitsagentur“ – oder? Aber gut, egal, dann suchten wir eben weiter im Netz und fanden eben mit help4seniors einen Anbieter, der uns sympathisch war. Wir vereinbarten per mail ein Telefongespräch und teilten dem Mitarbeiter unsere Vorstellungen mit: Eltern noch nicht pflege-, aber stark hilfebedürftig, nach Möglichkeit wünschten wir eine Vollzeitbetreuung mit der Möglichkeit, in einer kleinen Einliegerwohnung zu wohnen, um im Notfall gleich für meine Eltern da sein zu können. Und Ihr werdet überrascht sein – schon die erste uns offerierte Dame wurde die unsrige! Das klappte alles schnell, absolut seriös und zuverlässig. Eine Woche nach dem Telefongespräch und dem Abklären der Formalitäten stand Gabriela vor unserer Tür! Sie sprach ein gutes Deutsch und legte sich sofort ins Zeug.

Eine echte Hilfe

WC AltenpflegeIn den ersten Tagen machte sie sich mit den Verhältnissen vertraut und meine Eltern waren begeistert. Meine Mutter kommt ursprünglich aus Schlesien, Gabriela aus Wroclaw, dem alten Breslau, und so ergeben sich ständig interessante Gespräche, an denen ich mich sogar manchmal beteilige. Es ist einfach spannend, den Leuten zuzuhören und dabei zu erkennen, wie wunderbar doch ein sich vereinendes Europa ist! Alle, die immer nur auf die EU schimpfen, sollten wissen: Das EU-Parlament wird von uns allen frei gewählt, wir haben keine nervigen Grenzen mehr und eine gemeinsame Währung und damit einen Markt. Früher hätten wir Gabriela wahrscheinlich niemals zusammen mit dieser Rechtssicherheit bekommen!
Wir zahlen jeden Monat um die 1800 Euro an die Agentur. Hinzu kommen die Kosten für Speis und Trank und für ihr Unterkunft. Dafür wohnt Gabriela gleich bei uns, wäscht und putzt und kocht und tut auch sonst alles, um meine Eltern zu entlasten. Allerdings ist sie als Polin nicht berechtigt, irgendwelche medizinischen Leistungen durchzuführen – die bei meinen Eltern aber auch noch nicht nötig sind. In diesem Fall, etwa zum Spritzen, müsste dann eine Pflegekraft einer deutschen Pflegefirma vorbeikommen. Ihr Job gilt lediglich als Haushaltshilfe, mal wieder so eine bürokratische Verirrung aus Brüssel und Berlin, denn Gabriela ist in der Altenpflege ausgebildet und beherrscht zur Not wirklich jeden Handgriff. Aber ich verstehe auch, dass man das hiesige Lohnniveau schützen will und muss und für viele Polen ist selbst ein für uns eher gering erscheinendes Gehalt eine gute Gelegenheit. Das ist wirklich eine gute Sache und wirklich empfehlenswert. Sie ist 24 Stunden da, wohnt gleich mit hier im Haus und versteht sich blendend mit meinen Eltern. Mein Vater, eher eine schweigsame Natur vom Lande, der früher am liebsten in der Morgenfrische aufs Feld ging, lebt nochmal richtig auf in den Gesprächen!
Durch den Vertrag mit der Agentur haben wir auch keinerlei rechtlichen Aufwand. Da wird alles geregelt, Urlaubs- und Arbeitszeiten (Wobei Gabriela nun wirklich nicht auf die Uhr schaut und oft genug am Abend mit meinen Eltern Karten spielt oder sich unterhält) sind genau festgelegt. Früher mussten die Leute auf der Suche nach einer polnischen Kraft oft illegale Umwege gehen, die Pfleger waren nicht versichert und so weiter und so fort. Das ist nun alles anders und hat uns wirklich sehr geholfen. Meine Eltern jedenfalls möchten Gabriela nicht mehr missen und wenn sie eines Tages eine stärkere, auch medizinische Betreuung benötigen, dann werden wir alles tun, um das hier bei uns durchführen zu lassen und Gabriela als Haushaltshilfe auf jeden Fall behalten.

Dad Gone Mad

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Hi Leute, hier schreibt Euch einer dieser angeblich überbezahlten und definitiv überlasteten Väter.
dad gone madWir Väter (und Männer) sind ja mittlerweile ein großes Thema: So wird das Ende der Männer ausgerufen, ein neues Vaterbild aufgestellt und diskutiert, werden wir Väter vor ganz neue Herausforderungen gebracht, die wir bitteschön mit unserer genuinen Kraft und unserem dann doch wieder akzeptablen Verstand lösen sollen. Mich nervt das ein bißchen und ich finde sowohl Gleichmacherei wie auch überzogene Differenzierung bei der Geschlechterfrage unangebracht. Man sollte sich mal fragen, wie der Alltag von Müttern und Vätern gleichermaßen aussieht und ein gerechtes Urteil, wie es denn sein sollte, kann sich nur durch Erfahrung herausbilden.
Mein Alltag jedenfalls ist echt stressig und so hab ich meinen Blog auch dementsprechend benannt. Ich arbeite als Büroleiter in einem mittelständischen Unternehmen, das viel nach Asien und Amerika exportiert und ich bin hin und wieder auch gezwungen, entsprechend lange Reisen zu unternehmen. Ich sage gezwungen, weil ich das Reisen schon sehr mag, mittlerweile aber eine gar nicht so kleine Familie habe, die mich natürlich genauso braucht wie das die Firma immer gerne vorgibt. Wir leben quasi alle unter einem Dach: Meine Frau und ich, unsere drei Kinder (2 Töchter im schwierigen pubertierenden Alter, ein Sohn, der kurz vor dem Eintritt in diese für Eltern so wunderbar aufschlussreiche Phase steht) und meine Eltern. Die Eltern meiner Frau leben in Thailand, sie genießen dort die Sonne und den preiswerten Pflegeservice. Und das ist auch so ein Ding, dass mich in Atem hielt: Da mein Vater mittlerweile pflegebedürftig ist, hätten wir ihn beinahe in ein Heim geben müssen, was meiner Mutter (und ihm auch nicht) kaum zusagte. Heim ist Heim, gleich wie gut angestrichen die Häuser auch sind und wie freundlich sich die Mitarbeiter geben. Ja, aber nun findet mal eine bezahlbare Vollzeitpflegekraft! Gar nicht so einfach, bis wir auf die Idee kamen, eine Pflegerin aus Polen einzustellen. Sie hilft uns nun ungemein und das hat mich so begeistert, dass ich später hier dazu auch mal einen Eintrag verfassen werde.
Dazu kommt ein oft genug stressiger Alltag, denn zwei Mädchen, die 14 und 16 Jahre alt sind, verlangen einem Vater viel ab: „Papa, kannst Du mir Geld „leihen“ ? „Kannst Du mich dort abholen?“ „Kannst Du mich wegen dieses Idioten neulich trösten?“ Und so weiter und so fort. Meine Frau arbeitet als Lehrerin, was schon lange kein dankbarer Beruf mehr ist: Angeblich innovative Lehrmethoden, die unsinnigen Mehraufwand bedeuten, ständige Umstellungen der Lehrpläne, Heimarbeit, auch abends und an den Wochenenden – meine Frau ist echt fleißig und korrekt und zudem auch noch Deutsch- wie Englischlehrerin! Das erfordert Muße und Fleiß und so bleibt eben manches an mir hängen. Aber der Papa wird’s schon richten – so doch die Pointe des alten deutschen Schlagers von Gerhard Bronner!
In der Ruhe liegt die Kraft, sage ich mir oft, und könnte doch manchmal echt verzweifeln. Keine Sorge, ich stehe nicht kurz vorm Burnout oder so, ich kann Stress tatsächlich in positive Energie umwandeln, aber hin und wieder fragt man sich doch: Wozu das Ganze? Und wie es noch weiter durchstehen? Meine Antwort: Schreiben hilft! Es ist eine Entlastung für die Seele und den ansonsten von allen möglichen Dingen beanspruchten Geist. Beim Schreiben kann ich wunderbar abschalten und da ich nicht sonderlich fantasiebegabt bin, schrieb ich lieber Tagebuch als erfundene Geschichten. Und warum sich und seine Erfahrungen nicht anderen mitteilen – selbst wenn es um skurrile Theme wie die japanische Toilette und Dusch WC Aufsätze geht? Sicher geht es so manchem Vater wie mir – weshalb ich mich entschlossen habe, künftig hier diesen Blog zu verfassen. Viel Spaß beim Lesen!

Die Japanische Toilette für Jedermann?

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japanische ToiletteNatürlich sind japanische Toiletten für den Besucher dieses fernöstlichen Landes zunächst vielleicht auch eine kleine Zumutung, wenn sie auch nicht als unangenehm beschrieben werden. Im Gegenteil, die Nutzer eines Dusch WC´s loben dessen vorzügliche Eigenschaften in puncto Hygiene und Sauberkeit, doch wer schon einmal in Japan auf den Topf gegangen ist, der weiß um die für Europäer zunächst einmal etwas übertrieben wirkende Vielseitigkeit dieser Toiletten. Dabei ist das Prinzip natürlich überall auf der Welt das gleiche, denn hier in Europa wie dort in Ostasien reinigt das Wasch WC ganz von selbst mit einem warmen Wasserstrahl und erlaubt den beinahe vollständigen Verzicht auf Papier. Ein rundum frisches, reinliches Gefühl ist dadurch garantiert und es ist kaum verwunderlich, wenn sich auch hierzulande immer mehr Menschen für den Einbau dieser Toiletten entscheiden. Sie sind nicht nur einfach innovativ und smart in der Anwendung, sondern stellen zugleich auch für viele in der Bewegung eingeschränkte Personen eine große Hilfe dar. Das Sortiment der Hersteller und die Produktpalette ist sehr vielseitig und jeder findet unter Garantie das passende Modell.
Doch noch einmal zurück nach Japan beziehungsweise Süd – Korea, wo das Dusch WC ebenfalls ein großer Renner ist und sich in beinahe der Hälfte aller Haushalte findet. Auf Besucher wirkt nicht unbedingt das leicht verständliche und in puncto Sauberkeit sofort nachvollziehbare Prinzip befremdlich, es sind vielmehr die zahlreichen Funktionen und so sollte man die japanische Ausstattung auch nicht überbewerten, Es ist sicher nicht nötig, ein umfassendes Warmluftgebläse einzubauen, automatische Sensoren zur Messung des Urins und dessen Werte oder auch eine Sprachsteuerung. Das sind für Japaner vielleicht nette Spielereien, doch wer so etwas nicht möchte, kann es auch viel einfacher haben. Es stehen Modelle zur Verfügung, die Massagefunktionen bieten, Sitzheizung, automatische Geruchabsaugung und eine Klimaanlage und man sollte sich am besten vor dem Kauf eines solches WC´s über die eigenen Bedürfnisse im Klaren sein. Es geht hier nicht um die Zeit, die ein jeder möglichst angenehm und entspannt auf dem Klo verbringen will, sondern um den hygienischen Anspruch und die erforderlichen Notwendigkeiten. So wird beispielsweise ein Rollstuhlfahrer auf andere Aspekte achten als jemand, der keine Probleme dieser Art hat und schon die Entscheidung zwischen einem Kompletteinbau oder einem einfachen Aufsatz auf vorhandene Anlagen muss bedacht werden.
Die Hersteller helfen jedoch mit Rat und Tat und informieren sowohl im Internet wie im Fachgeschäft gerne über die einzelnen Aspekte. Man sollte hier ruhig ein wenig vergleichen und auch die eigenen Räumlichkeiten im Bad inspizieren. Ist zum Beispiel ein Umbau geplant, so kann man auch ein neues WC einbauen und dabei auf die komplette Variante setzen, während es in der kleineren Neubauwohnung auch mit einem Aufsatz getan ist. Beides arbeitet gleich gut und garantiert hochwertige Hygiene. Sinnvoll ist sicher die Fernbedienung, ihres Zeichens ohnehin Standard, doch gibt es auch hier ganz verschiedene Ansätze, die von manuellem Fußschalter bis hin zum umfassend elektronischen System reichen.
Unkomplizierte und intensive Intimreinigung steht in jedem Fall im Vordergrund und wer will, kann es dann natürlich auch den sehr reinlichen Japanern gleich tun und seine Toilette entsprechend aufrüsten. Neugierige Blicke und Interesse sind dann jedenfalls garantiert, ebenso wie eine beispiellose Hygiene und darauf kommt es letztlich auch an.