Es geht nach Berlin – Was erwartet uns?

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Wir haben uns entschieden. Auf unsere alten Tage ziehen wir um. Wir wollen in der Nähe der Kinder und Enkel sein und ein wenig mehr Leben im Haus haben. Meine Frau und ich habe lange überlegt. Nun ist es soweit. Um dennoch unseren Freiraum zu haben, möchten wir aber ein Haus wie hier und keine kleine enge Wohnung.

Zunächst ein Blick auf die Entwicklung des Hausmarktes speziell für Charlottenburg und Spandau – hier würden wir am liebsten hinziehen. Fakt ist, dass durch den Bauboom in Berlin die Bauflächen knapper und somit auch teurer werden. Die Tendenz zielt weiter in diese Richtung ab. Wenn man also vorhat, sich in Berlin in einem eigenen Haus niederzulassen oder sich Wohneigentum zuzulegen, sollte man damit nicht mehr allzu lange warten.

Zahlen und Fakten unserer Favoriten

Für den Bau von Wohnungen in Spandau wurden im Jahr 2015 noch 325 Bauanträge genehmigt. Sprunghaft hat sich die Zahl im Jahr 2016 auf 1.097 Genehmigungen erhöht. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2015 in Charlottenburg im Jahr 1.286 bewilligte Anträge, welche sich im Jahr 2016 auf 1.603 Stück steigerten. Im Jahr 2016 waren es rund 390 Euro, welche in Spandau für den Quadratmeter kalkuliert werden mussten. Die Steigerung zu 2015 betrug somit 22 %. In Berlin-Charlottenburg waren es pro Quadratmeter schon rund 440 Euro im Jahr 2016. Für Charlottenburg bedeutet das, dass sich die Preise im Vergleich zum Vorjahr pro Quadratmeter um 35 % steigerten.

Wohneigentum, nicht nur als Geldanlage

Viele Menschen suchen fürs Alter eine gute Geldanlage. Sicher bieten sich auch Aktien und Edelmetalle, wie Gold und Silber, an. Doch ich finde es viel sinnvoller, wenn man sich absichert, immer ein Dach über dem Kopf zu haben und seinen Kindern später etwas hinterlassen kann. Sobald man Wohneigentum oder eine Immobilie erwirbt, ist das garantiert. Für mich zu beachten ist natürlich vor allem, dass die Lage geeignet ist. So bietet sich der Bezirk Berlin-Spandau und Charlottenburg an. Hier haben meine Frau und ich alte Freunde und kennen uns schon ein wenig aus. Außerdem leben unsere Kinder nicht weit entfernt. Die historische Altstadt von Spandau hat auch ihre Anziehungskraft. Mir ist zudem wichtig, dass die Innenstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Natürlich möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass mich die ländliche Idylle mit Flüssen, Seen und viel Grün, dazu animiert hat, meine Suche in Spandau zu beginnen.

An zweiter Stelle stand auf meiner Wunschliste Berlin-Charlottenburg. Doch leider musste ich feststellen, dass für die Bebauung kaum noch freie Flächen zur Verfügung stehen und auch die Häuser mit ausreichend Garten und Natur drumherum schwer zu finden sind. Besonders betroffen ist hiervon Charlottenburg-Wilmersdorf. Ein Grundstück, welches wir zunächst ins Auge gefasst hatten, stellte sich als Standort eines ehemaligen Tanköllagers heraus und hätte umfassend saniert werden müssen.

Erfolgreiche Suche mit einem Immobilienmakler

Unser Entschluss steht also fest, wir ziehen nach Spandau. Da wir nicht vor Ort sind und es uns der Überblick fehlt, habe ich einen Immobilienmakler beauftragt. Er kann, entsprechend unseres Budgets und unseren Bedürfnissen am ehesten das passende Objekte finden und uns vorstellen. Eine Besichtigung können wir dann beim nächsten Berlinbesuch in Angriff nehmen. Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt auf unser neues Zuhause.