Meine Idylle im eigenen Garten – auch in Berlin?

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Bisher habe ich auf dem Land gelebt. Es war schön ruhig und ich hatte meinen eigenen Garten. Obwohl mir die Arbeiten im Garten mit zunehmenden Alter nicht leichter fallen, wollen wir auch bei unserem neuen Haus auf ein ausreichend großes Grundstück mit Gestaltungsmöglichkeiten nicht verzichten. Meine Frau möchte weiterhin Ihre eigenen Tomaten, Zuchinis und Kartoffeln essen und ich will es mir auch als neuer Stadtbewohner nicht zu gemütlich machen. Ein wenig Bewegung und frische Luft kann nie schaden. Unsere, mittlerweile erfolgreiche Suche, war daher zunächst gar nicht so einfach wie gedacht.

Unser Immobilienmakler für Berlin

Meine Frau und ich hatten daher, wie schon zuvor beschrieben, beschlossen, einen Immobilienmakler zu konsultieren, welcher uns über die Möglichkeiten ins Bild setzt. Einige Tage später hatte uns die Firma bereits einen telefonischen Termin angeboten. Wir waren ganz gespannt. Herr Nieburg begann uns viele Fragen zu stellen. Die erste Frage war natürlich, ob wir eine Immobilie mieten oder kaufen wollen. Wir wollten kaufen. Dann begann er mit der weiteren Befragung. Wir sollten angeben, wie groß das Häuschen sein sollte, ob es sich um ein barrierefreies Gebäude handeln sollte und welche Wohngegend wir uns vorgestellt hatten. So konnte er die Angebote schon wesentlich eingrenzen und suchte uns infrage kommende Objekte heraus.

Welche Anforderungen hatten wir?

Zum einen musste unser neues Heim relativ zentral und am besten in der Nähe der Wohnung unseres Sohnes liegen. Zentral deshalb, um die ärztliche Versorgung zu gewährleisten und Einkäufe zu erleichtern. Je älter wir werden, umso größer ist der Bedarf der Unterstützung, welche wir benötigen. Glücklicherweise ist das Angebot der häuslichen Pflegedienste in Berlin, die täglich ins Haus kommen, so groß, dass ich mir darum keine Gedanken machen muss.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war natürlich der Garten. Berlin wird nicht zu Unrecht als Stadt mit der „Grünen Lunge“ bezeichnet. Es ist einfach erstaunlich, an wie viele Häuser sich ein kleiner Garten anschließt. So hatten meine Frau und ich schon nach kurzer Zeit drei Favoriten gefunden, zwischen denen wir uns entscheiden mussten.

Die eine Immobilie war relativ klein. Da wir Platz haben wollten, wenn mein Sohn mit seiner Familie oder Freunde von uns zu Besuch kommen, reichte die Wohnfläche nicht aus und auch die Anordnung der Wohnräume bot sich hierfür nicht an. Also konnten wir das Objekt von unserer Liste streichen.

Das zweite Objekt war wesentlich größer, doch auch hier gab es neben den höheren Kosten einen weiteren Nachteil. Der Altbau konnte nicht als barrierefrei bezeichnet werden. Ein Punkt, der mir besonders wichtig war.

Nun blieb nur noch ein Objekt übrig. Es war auch ein relativ altes Gebäude, welches sich aber später als gut sanierbar heraustellte. Die Größe und die Raumaufteilung waren perfekt und das Beste war, es gab im Erdgeschoss wenig Schwellen und ins Bad konnte man problemlos eine ebenerdige Dusche einbauen. Am Haus befand sich ein großer Garten, indem ich mich etwas betätigen könnte und zusätzlich eine Grünfläche zum Relaxen anlegen könnte. Die bange Frage war nun nur noch der Preis für die Sanierung. Nachdem er bekannt wurde, begann das große Aufatmen. Meine Frau und ich waren uns einig, dass wir unser neues Heim gefunden hatten. So beschlossen wir, unser Grundstück auf dem Lande zu verkaufen und das Abenteuer aufzunehmen.

Der Tag des Umzugs

Mit Entscheidung, ging dann plötzlich alles ganz schnell. Die Bank räumte uns einen Kredit ein. Ein Käufer für unsere Immobilie war schnell gefunden und es ging daran zu packen, und ein günstiges Umzugsunternehmen zu finden. Inzwischen wohnen wir in unserem neuen Domizil und sind mehr als zufrieden – endlich eine Idylle im eigenen Garten und das in einem kleinen Häuschen, mitten in Berlin.

Alte Häuser mit Geist und Geschichte – lohnt es sich zu sanieren?

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Vorab sei festgehalten, ein Abriss, nicht nur in Berlin, ist selten eine gute Alternative zur Sanierung. Diesbezüglich wurde von der „Arbeitsgemeinschaft Zeitgemäßes Bauen“ im Jahr 2011 eine Studie angestellt. Das Ergebnis war, dass es nur bei rund 12 % aller Objekte rentabel ist, die Gebäude abzureißen und sie durch neue Häuser zu ersetzen. Es ist wesentlich wirtschaftlicher, auch unter den Vorgaben der EnEV (Energieeinsparverordnung), zu sanieren.

Vor unserem Hauskauf

Wir haben also ein Haus in unserer neuen Wahlheimat Berlin in traumhafter Lage gefunden, mit viel Platz, Grün und Wasser, allerdings ist es nicht das Neuste. Bevor ich eine Investition in solchen Größenordnungen vornehme, wollte ich mir vorsichtshalber Rat holen. Zunächst habe ich meinen Sohn in den Plan eingeweiht, ein altes, aber kostengünstiges Haus zu kaufen. Der einzige Haken ist, dass es sanierungsbedürftig ist.

Wie kam es nochmal dazu? Das Wohnen auf dem Lande hatte zwar seine Vorteile, doch je älter ich werde, umso schwieriger wird es, alles noch zu bewältigen. Mein Sohn hat seine eigene Familie und seine Arbeit, sodass sie völlig ausgelastet sind und uns nur selten besuchen können. Daher haben wir uns überlegt, in Ihre Nähe zu ziehen. Sie stehen meiner Idee sehr positiv gegenüber.

Also, haben wir vor zwei Wochen beschlossen, gemeinsam das Haus, welches in Berlin-Spandau liegt, zu besichtigen. Mein Sohn machte den Vorschlag gleich einen Bausachverständigen zu der Besichtigung mitzunehmen.

Ergebnis unserer Inspektion

Zunächst machte das Gebäude einen von außen einen soliden Eindruck. Zwei Etagen, ein Erker im Erdgeschosss und sogar eine Terasse. Doch im Inneren wurde uns klar, weshalb es so günstig verkauft werden sollte. Es war in einem schlimmen Zustand. Der Sachverständige hatte sich bereits vom Äußeren seine Notizen gemacht. Gleiches erfolgte in den einzelnen Räumen, die wir in Augenschein genommen haben. Da dachte ich mir schon, hier muss die Abrissbirne ran. Er meinte auf dem Rückweg, dass er uns in Kürze eine Aufstellung zukommen lassen wird, mit welchen Kosten wir mindestens rechnen müssen, um das Haus zu sanieren.

Es dauerte gar nicht lange und der Brief mit der Kostenaufstellung lag im Briefkasten. Online hatten wir uns schon einmal informiert, wie hoch die Kosten für den Abriss wären. Doch genaue Zahlen konnten wir nicht ermitteln. So waren wir angenehm überrascht, als dem Schreiben die durchschnittlichen Kosten, welche für den Abriss auf uns zukommen würden, beigefügt waren.

Zu unserem Erstaunen stellte sich heraus, dass, wenn wir unseren Kaufpreis und die Sanierungskosten addieren, es sich lohnt, das Haus fachmännisch auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Die Lages des Hauses und seine Gestaltung haben uns überzeugt, zu kaufen und alles instand setzen zu lassen.

Fördermittel prüfen

Bevor wir jedoch mit den erforderlichen Maßnahmen beginnen, so der Tipp des Experten, ist zu prüfen, ob eventuell Fördermittel beantragt werden können. Verschieden Institutionen stellen Fördermittel bereit. So kann als Erstes der Denkmalschutz genannt werden. Bei unserem Haus handelt es sich aber nicht um eine denkmalgeschützte Immobilie, sodass es dort keine Zuschüsse gibt. Als Nächstes haben wir die Fördermittel nach Bundesländern gecheckt. Gefördert werden auch bestimmte Heizungs- und Solaranlagen. Eine weitere Möglichkeit der Förderung ist die Vergabe zinsgünstiger Kredite. So können wir für uns auch eine günstige Alternative finden.

Zu beachten jedoch ist, dass die Anträge auf einen Zuschuss, unabhängig an welche Stelle, vor Bau- bzw. Sanierungsbeginn zu stellen sind. Rückwirkend werden sie in der Regel nicht gewährt. Viel Geld für die Sanierung können wir wohl durch Ausschreibungen sparen. Hier melden sich bald einige Gewerbe für die Baumaßnahme, um die es sich handelt. Sie reichen ein Kostenangebot ein und wir haben die Möglichkeit sie in aller Ruhe zu vergleichen.

Freunde haben uns den Tipp gegeben, nicht in jedem Fall, das günstigste Angebot zu wählen. Die Baufirmen sollten zuvor auf ihre Seriosität geprüft werden. Ferner ist zwingend zur Absicherung neben der Bauherrenversicherung, eine Baufertigstellungsversicherung abzuschließen.

Die ganzen Fragen und deren Umsetzung liegen nun zum Glück bald hinter uns. Ich kann sagen, dass es sich gelohnt hat, das Haus zu besichtigen und uns umfassend beraten zu lassen. Die Sanierung sollte relativ flott durchgeführt werden. Ein paar kleinere Umbauten zu unserem Komfort werden auch vorgenommen. Und dann wohnen wir bald in der Hauptstadt in einem eigenen Heim, welches ganz unseren Bedürfnissen und Vorstellungen entspricht.

Es geht nach Berlin – Was erwartet uns?

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Wir haben uns entschieden. Auf unsere alten Tage ziehen wir um. Wir wollen in der Nähe der Kinder und Enkel sein und ein wenig mehr Leben im Haus haben. Meine Frau und ich habe lange überlegt. Nun ist es soweit. Um dennoch unseren Freiraum zu haben, möchten wir aber ein Haus wie hier und keine kleine enge Wohnung.

Zunächst ein Blick auf die Entwicklung des Hausmarktes speziell für Charlottenburg und Spandau – hier würden wir am liebsten hinziehen. Fakt ist, dass durch den Bauboom in Berlin die Bauflächen knapper und somit auch teurer werden. Die Tendenz zielt weiter in diese Richtung ab. Wenn man also vorhat, sich in Berlin in einem eigenen Haus niederzulassen oder sich Wohneigentum zuzulegen, sollte man damit nicht mehr allzu lange warten.

Zahlen und Fakten unserer Favoriten

Für den Bau von Wohnungen in Spandau wurden im Jahr 2015 noch 325 Bauanträge genehmigt. Sprunghaft hat sich die Zahl im Jahr 2016 auf 1.097 Genehmigungen erhöht. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2015 in Charlottenburg im Jahr 1.286 bewilligte Anträge, welche sich im Jahr 2016 auf 1.603 Stück steigerten. Im Jahr 2016 waren es rund 390 Euro, welche in Spandau für den Quadratmeter kalkuliert werden mussten. Die Steigerung zu 2015 betrug somit 22 %. In Berlin-Charlottenburg waren es pro Quadratmeter schon rund 440 Euro im Jahr 2016. Für Charlottenburg bedeutet das, dass sich die Preise im Vergleich zum Vorjahr pro Quadratmeter um 35 % steigerten.

Wohneigentum, nicht nur als Geldanlage

Viele Menschen suchen fürs Alter eine gute Geldanlage. Sicher bieten sich auch Aktien und Edelmetalle, wie Gold und Silber, an. Doch ich finde es viel sinnvoller, wenn man sich absichert, immer ein Dach über dem Kopf zu haben und seinen Kindern später etwas hinterlassen kann. Sobald man Wohneigentum oder eine Immobilie erwirbt, ist das garantiert. Für mich zu beachten ist natürlich vor allem, dass die Lage geeignet ist. So bietet sich der Bezirk Berlin-Spandau und Charlottenburg an. Hier haben meine Frau und ich alte Freunde und kennen uns schon ein wenig aus. Außerdem leben unsere Kinder nicht weit entfernt. Die historische Altstadt von Spandau hat auch ihre Anziehungskraft. Mir ist zudem wichtig, dass die Innenstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Natürlich möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass mich die ländliche Idylle mit Flüssen, Seen und viel Grün, dazu animiert hat, meine Suche in Spandau zu beginnen.

An zweiter Stelle stand auf meiner Wunschliste Berlin-Charlottenburg. Doch leider musste ich feststellen, dass für die Bebauung kaum noch freie Flächen zur Verfügung stehen und auch die Häuser mit ausreichend Garten und Natur drumherum schwer zu finden sind. Besonders betroffen ist hiervon Charlottenburg-Wilmersdorf. Ein Grundstück, welches wir zunächst ins Auge gefasst hatten, stellte sich als Standort eines ehemaligen Tanköllagers heraus und hätte umfassend saniert werden müssen.

Erfolgreiche Suche mit einem Immobilienmakler

Unser Entschluss steht also fest, wir ziehen nach Spandau. Da wir nicht vor Ort sind und es uns der Überblick fehlt, habe ich einen Immobilienmakler beauftragt. Er kann, entsprechend unseres Budgets und unseren Bedürfnissen am ehesten das passende Objekte finden und uns vorstellen. Eine Besichtigung können wir dann beim nächsten Berlinbesuch in Angriff nehmen. Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt auf unser neues Zuhause.