Körperpflege mit dem Dusch WC

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WC Dusch AufsatzIch habe ja bereits über die japanische Toilette aka das Dusch WC berichtet. Wer es auch auf der Toilette sehr reinlich mag und wem es schon immer vor der Verwendung riesiger Mengen Papier grauste, der kann mit dem Dusch WC einen richtigen guten Treffer landen. Diese ausgereiften und bewährten sanitären Anlagen begeistern weltweit Millionen Menschen und die Toiletten dieser Bauart versprechen in jedem Fall eine umfassende Reinigung und Hygiene. Es ist schließlich so, dass Papier auch in seiner softesten Variante nicht viel hergibt, wenn man es mit einem warmen, intensiv reinigenden Wasserstrahl vergleicht, denn dieser ist einfach effektiver, lässt sich in puncto Druck und Temperatur vorzüglich regeln und angenehm weich auf der Haut. So jedenfalls ist das Prinzip des Dusch WC’s und als es vor gut 60 Jahren erfunden wurde, begann es sich nach wenigen Jahren zunächst in Krankenhäusern und später auch in privaten Haushalten durchzusetzen. Dieser Trend hält bis heute an und hat sich noch weiter verstärkt, denn es ist doch absurd, dass wir Unmengen an Zeit und Geld für teure Cremes, Rasierer und Duschgels ausgeben, auf dem Klo jedoch weiterhin wie Barbaren uns den Hintern mit Papier abputzen!
Zumal das Wasch WC auch in besonders großer Vielfalt und einer ansprechenden Produktpalette zur Verfügung steht, die keine Wünsche auslässt. Es ist ja nicht so, dass es mit einem bloßen Aufsatz getan ist oder die Toiletten allein die Spülung und Reinigung anzubieten haben. Vielmehr werden jede Menge Extras geboten und die haben sich im wahrsten Sinne des Wortes gewaschen.

Da gibt s zum Beispiel sehr sinnvolle und empfehlenswerte Aspekte wie eine beheizte Klobrille, eine Fernbedienung in ganz unterschiedlicher Ausstattung oder auch eine effektive Geruchsabsaugung. Wem das nicht reicht, der braucht nur mal beim Dusch WC Fachhändler nachfragen oder im Internet sich zu den immens umfangreichen japanischen Washlets umschauen, denn die haben solch ausgefallene Extras wie medizinische Sensoren, den vollautomatischen Deckelöffner und noch vieles mehr im Programm und neuste Studien arbeiten Berichten zufolge sogar an einer Sprachsteuerung!
Vor allem aber sollte man wissen, ob es ein bloßer Aufsatz oder doch das komplette Klo sein soll, denn das hat Einfluss auf den Platz, der zur Verfügung steht und man sollte die eigenen Bedürfnisse genau kennen und sich dann mit dem Händler diesbezüglich austauschen. Der weiß garantiert genau Bescheid und kann im Zweifelsfall auch gern Änderungen vornehmen, um die Toilette wirklich individuell anzufertigen und einbauen zu können. Auch kennt man dort immer besonders tolle Entwicklungen, gibt vielleicht den einen oder anderen Rabatt und bietet auch alle möglichen Materialien für die Aufsätze an. Wer schlau ist, informiert sich zudem im Internet, denn auch hier finden sich hilfreiche Hinweise und Ratschläge und es gibt sogar Testseiten, die aktuelle Wasch WC´s genauer unter die Lupe nehmen.

Immerhin handelt es sich um ein Produkt, das man jeden Tag gern nutzen möchte und so muss es unbedingt in das Bad und zum Benutzer passen. Ein wenig Umsicht und Beratung sind also erforderlich, doch das lohnt sich und man kann sich dann endlich über ein rundum sauberes Gefühl freuen, was allein mit Papier nicht wirklich möglich ist.

Die Leistungen der Alten

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Ich will hier auch mal eine Lanze für die Alten brechen. Deren Position und „Bedeutung“ inmitten unserer Wachstumsverliebten Gesellschaft wird ja gerade wieder heftig diskutiert.

Beispiel Renteneintrittsalter. Unsere Lebenserwartung steigt. Das ist natürlich eine wunderbare Sache, führt aber gesamtgesellschaftlich schnell zu Problemen. Wie jeder weiß sind unsere Sozialsysteme auf Solidarität aufgebaut, was jedoch im Falle einer erwarteten Überalterung nicht mehr funktionieren kann. Nur eine extreme Überlastung der mittleren Generationen mit Steuern und Arbeitskraft könnte die Zunahme an Rentnern vielleicht verkraften, allein realistisch ist das nicht. Das Konzept der Zuwanderung ist auch kein Allheilmittel, wird es doch schon und hinter den Kulissen seit Jahrzehnten versucht. Dabei wird deutlich, dass vor allem Wirtschaftsflüchtlinge Arbeit und Auskommen suchen, die, das sagt schon ihr Name, vor einer offenbar unfähigen Wirtschaft zu Hause geflohen sind! Wie und mit welchen Kenntnissen sollen die in Deutschland eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufnehmen? Werden doch vorgeblich nur Fachkräfte gesucht! Aber das Problem wird uns hier noch weiter beschäftigen, denn auch mein stressiger Alltag ist oft genug von der Frage nach gerechter Lastenverteilung geprägt.
Betreuung DeutschlandBeispiel: Altersarmut. Es kann doch nicht angehen, dass Leute ihr ganzes Leben lang arbeiten, oft genug schwer, sich dann aber aus welchen Gründen auch immer scheiden lassen und in der Rente nur über ein paar läppische Kröten verfügen! Andere wiederum erben Millionen und leben in Saus und Braus. Man sollte endlich anfangen, ein funktionierendes und abdeckendes Betreuungsnetz aufzubauen, welches die Leute Ernst nimmt und die arbeitende Bevölkerung entlastet. Ich werde dann gleich von meiner Suche nach einer Pflegekraft aus Polen berichten, was nicht so einfach und auch sicher einfacher gewesen wäre, wenn sich unsere Politiker und Entscheider etwas intensiver mit dem Problem auseinandersetzen würden! Es kann doch nicht sein, dass jemand sein ganzes Vermögen aufbrauchen muss, nur um im Alter einigermaßen versorgt zu sein, dabei oft genug nur den lächerlichsten Standard in anonymen Heimen erfährt, obwohl seine Hände oder ihr Hirn dieses Land überhaupt erst aufgebaut haben.

Meiner Meinung ist der Umgang mit der alten Generation beschämend und zugleich richtig lächerlich. In Amerika dürfen Professoren solange lehren wie sie wollen und wenn dadurch die Stelle für den Nachwuchswissenschaftler belegt ist, ja dann werden eben neue Stellen geschaffen! Wir sollten endlich anerkennen, dass der Mensch wertvoll und nützlich für alle bleibt, solange er lebt und bereit und in der Lage ist, sich am gesellschaftlichen Prozess zu beteiligen. Und wenn er stattdessen lieber die Einsamkeit im Alter sucht, so bleibt das allein seine Sache und ist gefälligst zu respektieren! Man sollte lieber aufhören, die (wenigen) Kinder endlos zu verhätscheln oder auch zu überfordern und stattdessen sich auch wieder mehr um Oma und Opa kümmern.

Die Japanische Toilette für Jedermann?

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japanische ToiletteNatürlich sind japanische Toiletten für den Besucher dieses fernöstlichen Landes zunächst vielleicht auch eine kleine Zumutung, wenn sie auch nicht als unangenehm beschrieben werden. Im Gegenteil, die Nutzer eines Dusch WC´s loben dessen vorzügliche Eigenschaften in puncto Hygiene und Sauberkeit, doch wer schon einmal in Japan auf den Topf gegangen ist, der weiß um die für Europäer zunächst einmal etwas übertrieben wirkende Vielseitigkeit dieser Toiletten. Dabei ist das Prinzip natürlich überall auf der Welt das gleiche, denn hier in Europa wie dort in Ostasien reinigt das Wasch WC ganz von selbst mit einem warmen Wasserstrahl und erlaubt den beinahe vollständigen Verzicht auf Papier. Ein rundum frisches, reinliches Gefühl ist dadurch garantiert und es ist kaum verwunderlich, wenn sich auch hierzulande immer mehr Menschen für den Einbau dieser Toiletten entscheiden. Sie sind nicht nur einfach innovativ und smart in der Anwendung, sondern stellen zugleich auch für viele in der Bewegung eingeschränkte Personen eine große Hilfe dar. Das Sortiment der Hersteller und die Produktpalette ist sehr vielseitig und jeder findet unter Garantie das passende Modell.
Doch noch einmal zurück nach Japan beziehungsweise Süd – Korea, wo das Dusch WC ebenfalls ein großer Renner ist und sich in beinahe der Hälfte aller Haushalte findet. Auf Besucher wirkt nicht unbedingt das leicht verständliche und in puncto Sauberkeit sofort nachvollziehbare Prinzip befremdlich, es sind vielmehr die zahlreichen Funktionen und so sollte man die japanische Ausstattung auch nicht überbewerten, Es ist sicher nicht nötig, ein umfassendes Warmluftgebläse einzubauen, automatische Sensoren zur Messung des Urins und dessen Werte oder auch eine Sprachsteuerung. Das sind für Japaner vielleicht nette Spielereien, doch wer so etwas nicht möchte, kann es auch viel einfacher haben. Es stehen Modelle zur Verfügung, die Massagefunktionen bieten, Sitzheizung, automatische Geruchabsaugung und eine Klimaanlage und man sollte sich am besten vor dem Kauf eines solches WC´s über die eigenen Bedürfnisse im Klaren sein. Es geht hier nicht um die Zeit, die ein jeder möglichst angenehm und entspannt auf dem Klo verbringen will, sondern um den hygienischen Anspruch und die erforderlichen Notwendigkeiten. So wird beispielsweise ein Rollstuhlfahrer auf andere Aspekte achten als jemand, der keine Probleme dieser Art hat und schon die Entscheidung zwischen einem Kompletteinbau oder einem einfachen Aufsatz auf vorhandene Anlagen muss bedacht werden.
Die Hersteller helfen jedoch mit Rat und Tat und informieren sowohl im Internet wie im Fachgeschäft gerne über die einzelnen Aspekte. Man sollte hier ruhig ein wenig vergleichen und auch die eigenen Räumlichkeiten im Bad inspizieren. Ist zum Beispiel ein Umbau geplant, so kann man auch ein neues WC einbauen und dabei auf die komplette Variante setzen, während es in der kleineren Neubauwohnung auch mit einem Aufsatz getan ist. Beides arbeitet gleich gut und garantiert hochwertige Hygiene. Sinnvoll ist sicher die Fernbedienung, ihres Zeichens ohnehin Standard, doch gibt es auch hier ganz verschiedene Ansätze, die von manuellem Fußschalter bis hin zum umfassend elektronischen System reichen.
Unkomplizierte und intensive Intimreinigung steht in jedem Fall im Vordergrund und wer will, kann es dann natürlich auch den sehr reinlichen Japanern gleich tun und seine Toilette entsprechend aufrüsten. Neugierige Blicke und Interesse sind dann jedenfalls garantiert, ebenso wie eine beispiellose Hygiene und darauf kommt es letztlich auch an.